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Basketball Jakobs Team setzt den Herbst-Aufschwung fort

Leichlingen · Leichlingens Regionalliga-Basketballer gewinnen auch ihr zweites Spiel nach der Herbstpause, der TuS 82 Opladen geht wieder leer aus.

 Den Ball in Händen, aber den Sieg nicht vor Augen: Opladens Lukas Klein steuerte gegen Rhöndorf 19 Punkte bei.

Den Ball in Händen, aber den Sieg nicht vor Augen: Opladens Lukas Klein steuerte gegen Rhöndorf 19 Punkte bei.

Foto: Uwe Miserius

Für Spiele wie das des Leichlinger TV bei ART Düsseldorf wurde wohl der Begriff "Herzschlagfinale" kreiert. Resultierend aus ihrem besonders offensiv schwachen ersten Viertel, waren die Blütenstädter in der Landeshauptstadt 40 Minuten einem Rückstand hinterhergelaufen — bis Dennis Kummerow mit seinen einzigen beiden Punkten an diesem Abend für seine Farben zum 60:60 ausglich.

Die Verlängerung vor Augen, leistete sich der erfahrene Moritz Thimm 1,9 Sekunden vor der Schlusssirene ein Foul, schickte Düsseldorf also zweimal an die Linie, sehr zum Entsetzen der Gästebank. Dem Fluchen folgten Stille und der Versuch der rund 40 mitgereisten Leichlinger Fans, durch möglichst viel Lärm den Schützen zu verunsichern — mit Erfolg.

Den Düsseldorfern versagten die Nerven, der LTV dagegen zog aus dem glücklichen Ende der regulären Spielzeit so viel Motivation, dass er die Gastgeber in der Verlängerung (19:8) vom Feld fegte und mit 79:68 (31:34; 60:60) gewann. "Wir haben uns heute sehr schwergetan und viele Punkte verschenkt. Das Erreichen der Verlängerung war sicherlich glücklich, der Sieg insgesamt aber nicht unverdient", kommentierte LTV-Trainer Björn Jakob den zweiten Saisonsieg. LTV Schröder (4), Wodaege (3), Messing (24), Nevermann (1), Zimmermann (12), Heischmann (2), Dugandzic (16), Kummerow (2), Thimm (15), Behrmann, Nagel, Kolk.

Während der LTV seinen herbstlichen Aufwärtstrend bestätigte, wartet der TuS 82 Opladen nach der vierwöchigen Pause weiter auf ein Erfolgserlebnis. Beim 88:94 (39:47) gegen Rhöndorf kassierte Nadine Homanns Team die zweite Pleite in Folge. Dass in den beiden Nesges-Brüdern und Alex Schreiber wichtige Spieler fehlten, sei zwar ärgerlich, aber nicht spielentscheidend gewesen, merkte die Opladener Trainerin an: "Offensiv war das überzeugend, vor allem Lukas Kleine und Patrick Höhfeld nach seiner Verletzung haben stark gespielt. Defensiv waren wir aber lange Zeit nicht gedankenschnell genug. Rhöndorf hat abgezockt agiert, und das hat den kleinen Unterschied ausgemacht", sagte Homann. TuS 82 Neuendank (1), Ramolla (2), Blankenstein (12), Warnecke (14), Klein (19), Braun (6), Höhfeld (15), Mekki (19), Foth, Klusik.

(sl)
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