Basketball : Jakob fordert den nächsten Schritt

So richtig angekommen in der 2. Regionalliga scheint der Leichlinger TV nach seinem Aufstieg noch nicht zu sein. Auch wenn der vergangene Spieltag zumindest vom Ergebnis her – 63:58 in Düsseldorf – ein großer Schritt nach vorne war: Der Anpassungsprozess an die höhere Spielklasse scheint beim Vize-Meister der Oberliga noch etwas anzudauern.

So richtig angekommen in der 2. Regionalliga scheint der Leichlinger TV nach seinem Aufstieg noch nicht zu sein. Auch wenn der vergangene Spieltag zumindest vom Ergebnis her — 63:58 in Düsseldorf — ein großer Schritt nach vorne war: Der Anpassungsprozess an die höhere Spielklasse scheint beim Vize-Meister der Oberliga noch etwas anzudauern.

Als "Spiel auf bescheidenem Niveau" bewertete Jakob den Erfolg in der Landeshauptstadt, bei dem seine Mannschaft viele Chancen nicht genutzt und phasenweise unnötig verunsichert agiert habe. Immerhin konnten die Mängel am Ende rechtzeitig abgelegt werden, die Hoffnung, dass der Erfolg nach Verlängerung als zusätzlicher Motivationsschub wirkt, hält an.

Am Samstag soll den Leichlingern gegen die Reserve des Rhöndorfer TV (19 Uhr) deshalb auch spielerisch der nächste Schritt gelingen. Die Gäste sind wie der LTV mit einer Niederlage und einem Sieg ebenfalls mit Licht und Schatten in die neue Saison gestartet. Nach dem schwachen Heimauftakt gegen Uerdingen zum Start sollen die Zuschauer Am Hammer den ersten Sieg der Saison zu sehen bekommen. Denn das große Ziel, die Mission "Klassenerhalt", dürfte nur erreicht werden, wenn die Realschulhalle wieder zu einer Festung ausgebaut wird.

"Der Glaube an die eigene Stärke ist wieder da", lautete Jakobs Fazit nach dem Düsseldorf-Spiel. Seine Zuversicht, dass dieser Zustand konserviert wird, nährt sich auch aus dem Formanstieg der beiden Neuzugänge Michael Mulde und Tommy Warnecke, denen zunächst die Bindung zum Spiel der Blütenstädter zu fehlen schien. "Beide sind da einen Schritt weiter", lobt Jakob die Flügel-Spezialisten.

Noch weiter voraus ist dagegen Nachbar und Mitaufsteiger TuS 82 Opladen. Die Mannschaft von Trainerin Nadine Homann legte mit zwei Siegen aus den ersten zwei Partien den perfekten Saisonstart hin und findet sich wie in der letzten Saison auch eine Liga höher im vertrauten Umfeld der Spitzenteams wieder. Am Samstag kommt es beim Duell gegen die Alten Freunde Düsseldorf zu einem ersten kleinen Gipfeltreffen, denn auch die Gastgeber konnten bislang die maximale Punktausbeute für sich verbuchen.

Damit die Opladener Serie hält, dürfen sich die 82er, bei denen Michel Hoga, Manuel Kern und Rafael Wilczek in die Mannschaft zurückkehren, nicht noch einmal eine derart schwache erste Halbzeit wie gegen Ronsdorf erlauben. Denn auf die Gewissheit, jedes Spiel in den Schlussminuten noch umbiegen zu können, sollte sich das Team insbesondere auswärts nicht immer verlassen.

(sl)