Lokalsport: Hockeyspielerinnen des RTHC setzen sich nach der Pause ab

Lokalsport: Hockeyspielerinnen des RTHC setzen sich nach der Pause ab

In der Hallen-Regionalliga dreht das Team von Coach Volker Fried erst spät auf. Dezimierte Herren verlieren, überzeugen aber dennoch.

Die Hockey-Damen des RTHC bleiben in der Hallen-Regionalliga weiter auf Tuchfühlung mit Spitzenreiter Bonner THV. Im Auswärtsspiel beim DSD Düsseldorf setzte sich der RTHC mit 8:5 (3:2) durch und liegt damit weiterhin im Soll. Dabei genügte der Mannschaft von Trainer Volker Fried gestern eine durchschnittliche Leistung zum dritten Saisonsieg. Entsprechend war der Coach bei der Analyse nicht komplett zufrieden: "Wir waren spielerisch schon überlegen, aber haben uns einfach viele zu viele Unkonzentriertheiten geleistet. Das darf uns gegen bessere Mannschaften nicht passieren. Zudem hatten einige Spielerinnen auch etwas Probleme mit dem rutschigen Boden. Deshalb war es nie so, dass wir uns deutlich absetzen konnten. Dennoch war der Sieg alles in allem hochverdient."

Nach zweimaligem Rückstand wirkte der RTHC mit der Zeit sicherer und erspielte sich mehr Torchancen, was sich aber erst nach dem Seitenwechsel auf der Anzeigetafel bemerkbar machte. Aus einer knappen 3:2-Führung machten die Leverkusenerinnen innerhalb von 15 Minuten ein 7:4 und waren so endgültig auf der Siegerstraße. Fried sah dabei einige gute Spielzüge: "Phasenweise war das richtig gutes Hockey mit zwei Kontakten. Da ging es klack und klack und schon war der Ball im Tor. Leider haben wir das nicht durchgezogen." Für die Tore in der Landeshauptstadt sorgten Dana Wagner, Lea Wolff (je 2), Ronja Mittmann, Madita Tautz, Serafina Pütz und Luisa Seekamp (je 1).

  • Lokalsport : RTHC hofft insgeheim auf den sofortigen Wiederaufstieg

Unter schwierigen Voraussetzungen haben die Herren des RTHC ihr Auswärtsspiel in der 2. Regionalliga beim Club Raffelberg mit 6:8 (1:2) verloren. Wegen des Schneechaos auf den Straßen und Autobahnen in NRW stand der RTHC zum eigentlichen Spielbeginn um 14 Uhr lediglich mit sechs Spielern in der Halle. Der restliche Kader steckte auf der Autobahn fest und trudelte während des Spiels ein: "Der Beginn wurde auf 15 Uhr verschoben, aber da waren auch nur zu siebt. So ist unser 17-jähriger Jugendtorwart Julius Haase unverhofft zu seinem Debüt gekommen." Nicht zum Einsatz kamen indes Stephan Kochendörfer, Tim Brodersen und Torhüter Robert Mülleneisen, die erst fünf Minuten vor dem Ende in der Halle eintrafen. Bieding sprach seinem Team ein Kompliment aus: "Wenn man die Voraussetzungen bedenkt, haben sie sich bestens geschlagen. Raffelberg war nicht viel besser, sondern bei fünf verwandelten Ecken einfach effizienter. Spielerisch bin ich sehr zufrieden. Wenn alle mitgespielt hätten, wäre für uns zumindest ein Punkt drin gewesen." Die Treffer markierten Andreas Koyka (2), Sven Brodersen, Felix Eimer, Frederik Klein und Nils Gerdes.

(knü-)
Mehr von RP ONLINE