Lokalsport : Hockey-Damen wahren ihre Minimalchance

In der Hallen-Regionalliga haben die Hockeyspielerinnen des RTHC Bayer Leverkusen den HC Essen klar mit 11:4 besiegt. Zur Spielerin des Spiels avancierte einmal mehr Serafina Pütz mit fünf Treffern.

Die Hockey-Damen des RTHC Bayer haben ihre theoretische Chance auf die direkte Rückkehr in die Hallen-Bundesliga gewahrt. Im Heimspiel gegen den HC Essen, gegen den die Leverkusenerinnen im Hinspiel nur knapp gewinnen konnten, gab es gestern am Kurtekotten einen klaren 11:4 (6:1)-Erfolg.

Keine Viertelstunde war in der Regionalliga gespielt, da lagen die Leverkusenerinnen schon mit 4:0 in Führung. Verlassen konnte sich der RTHC einmal mehr auf Serafina Pütz. Die Torjägerin erzielte in der Anfangsphase einen lupenreinen Hattrick und war am Ende mit insgesamt fünf Treffer die beste Torschützin der Gastgeber. Von Volker Fried gab es dafür ein Sonderlob. "Fina hat jetzt 22 Tore auf dem Konto - eine starke Quote", sagte der Trainer der Leverkusenerinnen. Ohnehin war Fried mit dem Auftritt seiner Damen einverstanden. Er sprach von einem deutlichen Erfolg: "Das war alles in allem ein überlegenes Spiel. Wir waren ganz früher auf der Siegerstraße und es war nie so, dass das Spiel hätten kippen können. Gefreut hat mich auch, dass wir vier Eckentore erzielen konnten."

Neben Pütz trug sich gestern Mittag auch Anne Rings drei Mal in die Torschützenliste des RTHC ein. Nach einjähriger Pause durch ihren Auslandsaufenthalt kommt das Leverkusener Talent immer besser in Fahrt. Die weiteren Treffer der Gastgeberinnen erzielte das Trio Madita Tautz, Eva Lehmann und Ronja Mittmann.

Bevor in der Regionalliga die Schlussphase der Hallensaison eingeläutet wird, steht für den RTHC Bayer nun erst einmal eine dreiwöchige Spielpause auf dem Programm. Volker Fried will es in dieser Zeit ruhiger angehen lassen. "Wir werden in der Pause etwas runterfahren und aktiv regenieren", erklärte der Leverkusener Übungsleiter.

(knü-)