Lokalsport: Hockey-Damen gehen optimistisch in den Endspurt

Lokalsport : Hockey-Damen gehen optimistisch in den Endspurt

Im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga-Nord haben die Hockeyspielerinnen des RTHC zuletzt einen wichtigen 2:0-Sieg gegen die TG Heimfeld gefeiert. "Das wäre schon eine Vorentscheidung gewesen, wenn wir das Spiel verloren hätten", sagt Trainer Volker Fried. "Durch den Erfolg sind wir wieder im Geschäft." Ein Punkt fehlt den Leverkusenerinnen noch, um den drittletzten Platz und damit das voraussichtlich rettende Ufer zu erreichen.

Am drittletzten Spieltag ist morgen (14 Uhr) Klipper Hamburg zu Gast am Kurtekotten. Der Gegner ist zwar Dritter, doch die Erfahrungen mit den Hanseaten sind positiv. Im Hamburg gewannen die Leverkusenerinnen 4:1. "Daher sind wir auch für das Rückspiel optimistisch gestimmt", sagt Fried, der überzeugt ist, dass sein Team als Aufsteiger wettbewerbsfähig ist. "Die Leistungsunterschiede in der Liga sind minimal." Als Tabellendritter haben die Hamburgerinnen lediglich sieben Punkte mehr auf dem Konto als der RTHC, der auf dem siebten Rang, dem ersten Abstiegsplatz, rangiert.

Komplett werden die Gastgeberinnen morgen nicht antreten. Ronja Mittmann fehlt aufgrund eines Praktikums, Eva Lehmann weilt im Urlaub. "Ansonsten haben wir nur kleinere Blessuren, so dass ich davon ausgehe, dass wir eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen", sagt der Coach. Gewinnen die Leverkusenerinnen, ist der Klassenerhalt greifbar nah, denn eine Woche später sind sie bei Schlusslicht ETUF Essen zu Gast.

Bei den Herren des RTHC hat die Rückrunde in der Oberliga gerade erst bekommen. Derzeit stehen die Weichen Richtung Aufstieg. Der Tabellenführer ist morgen (17 Uhr) bei Schwarz-Weiß Köln II zu Gast. "Im Normalfall sollte da nichts anbrennen", sagt Trainer Sebastian Bieding angesichts des letzten Platzes, den die Domstädter belegen. "Allerdings haben wir uns auch immer mal wieder schwergetan gegen vermeintlich schwächere Gegner."

Größere Ausfälle haben die Leverkusener nicht. Tim Arlt gibt nach langer Verletzungspause sein Comeback. Der flexibel einsetzbare Führungsspieler kommt zum ersten Mal in dieser Saison zum Einsatz.

(trd)
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