Handball, 3. Liga TuS 82 setzt auf eine Steigerung

Leverkusen · Nach der Niederlage in der Vorwoche im Derby bei den Bergischen Panthern empfängt der Handball-Drittligist TuS 82 Opladen den TV Gelnhausen in der Bielerthalle.

Innenblocker Jan Jagieniak (Mitte) kehrt nach überstandener Krankheit in den Kader der Opladener zurück.

Innenblocker Jan Jagieniak (Mitte) kehrt nach überstandener Krankheit in den Kader der Opladener zurück.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Zufrieden waren die Drittliga-Handballer des TuS 82 nach dem 24:26 im Lokalduell bei den Bergischen Panthern nicht. „Es hat auf beiden Seiten des Feldes nicht wirklich gepasst“, sagt Fabrice Voigt. Dem Trainer der Opladener zufolge lag das auch an der durch diverse krankheitsbedingte Ausfälle suboptimalen Vorbereitung. In dieser Woche lief es besser bei seinem Team. Die Erkältungswelle ist vorbei, die Mannschaft hat im Vorfeld des Heimspiels gegen den TV Gelnhausen an diesem Samstag (19.30 Uhr) in der Bielerthalle drei Mal intensiv und nahezu komplett trainiert.

Birger Dittmer fehlt aufgrund einer Knieverletzung zwar weiterhin, der Rest des Teams ist am Samstagabend dabei. „Das stimmt mich zuversichtlich“, betont Voigt. „Den Gegner schätze ich aber auch stärker als unsere bisherigen Kontrahenten ein.“ Von bislang 1:3-Punkten des TV Gelnhausen will sich der Coach nicht blenden lassen. Am ersten Spieltag verloren die Hessen 22:24 bei der HSG Rodgau Nieder-Roden, vorige Woche gab es ein 27:27 gegen die Reserve von Erstligist HSG Wetzlar.

„Ich halte Gelnhausen spielerisch für deutlich besser als die Panther. Sie besitzen eine gute Variabilität und gehören in der Offensive zum Besten, das die 3. Liga zu bieten hat“, sagt Voigt. „Dass sie nur einen Punkt haben, ist auch gefährlich. Denn sie werden ganz sicher alles dafür tun, um bei uns etwas mitzunehmen.“ Der TuS-Coach hofft also nicht nur auf die eigenen Fans, die in der engen Bielerthalle stets dominant sind, sondern auch auf eine sportliche Steigerung seiner Mannschaft.

Der Schlüssel zum Sieg werde in der Abwehr liegen. „Das wird eine echte Herausforderung, aber wenn wir den Gelnhausener Angriff gestoppt bekommen, haben wir gute Karten.“ Da in Jan Jagieniak ein weiterer Innenblocker in den Kader zurückkehrt, wächst die Zuversicht parallel zur Erwartungshaltung.

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