Handball, 3. Liga TuS 82 Opladen steht kurz vor dem Ziel

Leverkusen · Sieben Partien bestreiten die Opladener Handballer noch in der regulären Saison in der Dritten Liga. An diesem Samstag (19.30 Uhr) kommt die Reserve des Zweitligisten TuSEM Essen in die Bielerthalle.

 Opladens Trainer Fabrice Voigt und sein Team haben den Klassenerhalt so gut wie sicher.

Opladens Trainer Fabrice Voigt und sein Team haben den Klassenerhalt so gut wie sicher.

Foto: Matzerath, Ralph (rm)/Matzerath, Ralph (rm-)

Der sofortige Rückzug des Leichlinger TV aus der dritten Handball-Liga hat dem TuS 82 Opladen sportlich geholfen. „So gesehen haben wir das richtige Spiel verloren“, sagt Trainer Fabrice Voigt mit Blick auf die 23:24-Derbyniederlage, die nun aus der Wertung genommen wird. „Bei aller Rivalität ist es schon ein herber Schlag für die ganze Umgebung. Der LTV wird fehlen. Mir tut es sehr leid für die Verantwortlichen und Spieler.“ Nach Pluspunkten steht der TuS 82 nun auf dem zweiten Platz. Vor dem Duell gegen den TuSEM Essen II (Samstag, 19.30 Uhr, Bielerthalle) fehlen der Mannschaft noch sechs Punkte aus sieben Spielen, um die Klasse sicher zu halten.

Diese Rechnung stimmt aber natürlich nur, wenn der siebtplatzierte VfL Gummersbach II alle ausstehende Partien gewinnt. „Natürlich kommen wir unserem großen Ziel, dem Klassenerhalt, immer näher“, sagt Voigt. „Aber den Sekt machen wir erst auf, wenn auch theoretisch nichts mehr passieren kann. Dann setzen wir uns auch neue Ziele.“ Dass es sich dabei dann um das Erreichen der Aufstiegsrunde handelt, ist wahrscheinlich, zumal die Opladener als Aufsteiger 2020 überraschend weiterhin im Rennen sind.

Damit die Außenseiterchance erhalten bleibt, ist ein Sieg gegen Essens Reserve aber beinahe obligatorisch. Die Gäste benötigen die Punkte jedoch auch zwingend. „Wir müssen damit rechnen, dass sie Spieler aus dem erweiterten Kader des Zweitliga-Teams einsetzen und sich noch Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen“, sagt der TuS-Coach. Das Hinspiel haben die Opladener denkbar knapp mit 29:28 gewonnen. „Das war ein Kampfspiel mit dem glücklichen Ende für uns. Letztlich wäre mir das auch diesmal recht – Hauptsache, wir gewinnen wieder.“

Die Vorbereitung war nicht einfach. „Wir hatten zwei Corona-Infizierte, hoffen aber, dass beide kurzfristig noch zur Verfügung stehen“, sagt der Trainer. „Dazu gab es etliche Verdachtsfälle, so dass wir nur drei Trainingseinheiten durchgeführt haben.“ Immerhin gibt es bis auf Philipp Jaeger (Kreuzbandriss) keine Verletzungsprobleme. Mit den Zuschauern im Rücken hofft Fabrice Voigt auf den ersten Sieg im neuen Jahr. Der TuS 82 lässt maximal 294 Fans in die Halle und setzt exakt die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung um. Das bedeutet: Geimpfte und Genesene müssen sich testen lassen, es sei denn, sie sind geboostert oder sind nach zweifacher Impfung genesen. Ausnahmen gelten für Jugendliche bis 16 Jahren.

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