Basketball: Giants treten in der teureren Süd-Staffel an

Basketball : Giants treten in der teureren Süd-Staffel an

Die Bayer Giants Leverkusen treffen in der am 3. Oktober beginnenden ProB-Saison vornehmlich auf Teams, gegen die man in den vergangenen Jahren nicht gespielt hat. Der Grund: Der Ligaverband DJL hat die Riesen vom Rhein diesmal in die Süd-Staffel eingeteilt.

Begeisterung löst die Nachricht bei den Leverkusener Verantwortlichen nicht gerade aus. "Es ist natürlich nicht so schön, aber wir können es nun mal nicht ändern", sagt Stephan Ruers. Die Giants haben das Pech, stets auf der geografischen Grenze zwischen den beiden Staffeln zu liegen, und die Lage der Teams ist "maßgeblich für die Einteilung", wie DJL-Geschäftsführer Nicolas Grundmann mitteilte. "Wir können noch nicht sagen, ob der Süden spielstärker ist", sagt Abteilungsleiter Frank Rothweiler.

Eines ist in jedem Fall klar: Die Süd-Staffel wird für die Giants teurer. Zum einen fallen mehr Fahrtkosten an. So ist die Gesamtkilometerzahl der elf Auswärtsfahrten (knapp 3860 Kilometer) um 830 Kilometer höher als sie zu den zwölf Teams wäre, die im Norden antreten (3030 Kilometer). "Zum anderen fehlen künftig die emotionalen Heimspiele gegen Schwelm, Herten, Dorsten oder Wulfen", sagt Rothweiler. Mit ihnen fehlen mitreisende Fans, die Eintritt in der Smidt-Arena zahlen.

Nachdem die höheren Reisekosten in den Etatentwurf eingearbeitet wurden, liegt der nun beim TSV-Vorsitzenden Klaus Beck zur Genehmigung. Gibt Beck grünes Licht, kann vieles, was im Hintergrund an Gesprächen und Verhandlungen läuft, konkrete Formen annehmen.

Die Teams der ProB Süd, Saison 2012/2013: Baskets Konstanz, Bayer Giants, BG Illertal-Weißenhorn, BG Leisterhofen/Stadtbergen, Dragons Rhöndorf, Dresden Titans, Fraport Skyliners, Giants Nördlingen, Licher BasketBären, TSV Breitengüßbach, TV Langen, White Wings Hanau.

(RP/rl)
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