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Basketball: Giants-Coach Kuczmann glaubt an die Wende

Basketball : Giants-Coach Kuczmann glaubt an die Wende

Mit den Hessen, so scheint es, haben die Bayer Giants einfach kein Glück. Gegen Lich, Frankfurt und zuletzt Langen setzte es allesamt Niederlagen. Vielleicht passt es Achim Kuczmann und den Seinen da ganz gut, dass sich am Sonntag, wenn auch zu ungewohnter Zeit (13.30 Uhr), in den Baskets Konstanz ein Gegner aus dem Badener Land in der Smidt-Arena seine Visitenkarte abgibt.

Gegen das am weitestenn im Süden gelegene ProB-Team soll endlich der Negativtrend von bislang drei Niederlagen und null Punkten gestoppt werden. "Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg, aber die Spieler müssen sich jetzt endlich belohnen", meint Kuczmann. Immerhin, näher als vergangene Woche in Langen, kann eine Mannschaft nicht am Sieg sein. Umso bitterer wirkte direkt nach Spielschluss natürlich der späte K.o. zum 85:87. Viel Aufwand also für wenig bis keinen Ertrag.

Grund ordentlich Frust zu schieben gibt es bei den Giants dieser Tage also mehr als genug. Trotz der dicken Null auf dem Punktekonto fehlt davon nach Ansicht des sportlichen Übungsleiters indes jede Spur. "Die Mannschaft gibt seit Wochen ein großartiges Bild ab. Die Intensität und der Zusammenhalt sind bei jeder Trainingseinheit zu spüren", betont Kuczmann, zumal Konstanz als Tabellensiebter den Erfolg in dieser Spielzeit bislang auch nicht unbedingt gepachtet zu haben scheint. In Kombination mit dem jüngsten spielerischen Aufwärtstrend stehen die Chancen, die ersten beiden Punkte der Saison einzufahren, für die Giants nicht allzu schlecht.

Noch besser stünden sie freilich mit der Rückkehr Matthias Goddeks, allerdings schiebt der 26-jährige Guard im Moment weiter nur Reha-Schichten. Immerhin kann er in Kürze den Fahrradsattel gegen Laufschuhe eintauschen. Auch wenn Kuczmann ihn lieber gestern als heute wieder an Bord hätte, verfolgt der Leverkusener Coach in dieser Sache eine "Null-Risiko-Toleranz".

"Wir werden nichts forcieren", sagt Kuczmann. Auch wenn diese Geduld aus der Not geboren ist, begründet Kuczmann den Zeitplan auch mit der Zufriedenheit mit den Stellvertretern. "Die jungen Spieler machen ihre Sache hervorragend, ob im Training oder im Spiel", lobt der Bayer-Trainer. Jene jungen müssen auch an anderer Stelle die Kohlen aus dem Bayer-Feuer holen. Für den abgewanderten Center Nicolas Welling ist kein externer Ersatz geplant, eine Entscheidung, der nicht nur finanzielle Vorgaben zu Grunde liegen. "Alle im Verein sind von unserem Konzept und der Zusammensetzung des Kaders überzeugt, daran gibt es kein Rütteln", sagt Kuczmann.

(sl)