Lokalsport Gencler legt im Abstiegskampf vor

Rhein-Wupper · Das 6:1 gegen Gräfrath bringt sechs Tore Differenz gegenüber Haan vor dem letzten Spieltag, an dem das Team nicht mehr eingreifen kann. Witzhelden, Lützenkirchen, Bergfried und die Schlebuscher Reserve verlieren auswärts.

 Die Lützenkirchener (im Bild links mit Niklas Berr) müssen nach dem schwachen Auftritt in Reusrath wohl ihr Ziel vom zehnten Platz begraben.

Die Lützenkirchener (im Bild links mit Niklas Berr) müssen nach dem schwachen Auftritt in Reusrath wohl ihr Ziel vom zehnten Platz begraben.

Foto: matzerath

Kreisliga A Solingen: Genclerbirligi Opladen - BV Gräfrath 6:1 (3:1). Einen großen Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt machten die Fußballer von Genclerbirligi Opladen. Gestern setzte sich die Mannschaft von Trainer Göksel Senkaya gegen den Tabellensechsten aus Solingen durch und hat damit einen Spieltag vor dem Saisonende drei Punkte und sechs Tore Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Allerdings können die Opladener am finalen Spieltag nur noch zuschauen, da man bereits jetzt die letzte Partie absolviert hat. "Ich kann der Mannschaft für diesen Auftritt nur ein dickes Kompliment aussprechen. Das war richtig gut", freute sich Senkaya.

Fatih Uzun (4.), Abdullah Üstündag (19.) und Mustafa Uzun (26.) sorgten mit ihren frühen Toren für den Traumstart. Auch vom zwischenzeitlichen 1:3-Anschlusstreffer (41.) ließen sich die Platzherren nicht beeindrucken. Mustafa Uzun (46.) legte sofort mit Beginn des zweiten Durchgangs nach, Üstündag (55.) und Fatih Uzun (89.) taten mit ihren Treffern noch etwas für das unter Umständen wichtige Torverhältnis.

HSV Langenfeld - VfL Witzhelden 5:2 (1:0). Rund eine Stunde lang hielten die Kreisliga-Fußballer des VfL Witzhelden beim Tabellenzweiten in Langenfeld gut mit. "Danach lief bei uns nichts mehr zusammen. Die Jungs waren einfach platt, allerdings musste ich auch vier Spieler aus der zweiten Mannschaft einbauen. Und die hatten schon 90 Minuten aus ihrem Spiel zuvor in den Knochen", sagte Trainer Ralf Job. In der 43. Minute kassierten die Gäste den 0:1-Rückstand, Konstantin Heitzer glich nach gut einer Stunde zum 1:1 aus. Doch in der letzten halben Stunde hatten die Witzheldener nichts mehr entgegenzusetzen. Zwischen der 65. und 80. Minute trafen die Langenfelder noch viermal, damit war die Entscheidung gefallen. Kurz vor dem Abpfiff gelang Oguzhan Akdeniz wenigstens noch der Treffer zum 2:5.

SC Reusrath II - SSV Lützenkirchen 5:1 (3:0). Den Klassenerhalt machten die Lützenkirchener Fußballer bereits am vergangenen Wochenende perfekt. Dennoch hatte sich die von Detlef Strehlke trainierte Mannschaft für die verbleibenden zwei Partien einiges vorgenommen, vom Erreichen des zehnten Tabellenplatzes war die Rede. Doch spätestens seit gestern Nachmittag müssen die SSV-Kicker von diesem Vorhaben viel Abstand nehmen. Denn zu keinem Zeitpunkt präsentierte sich die Strehlke-Elf auf der Höhe und kassierte eine verdiente Niederlage. "Ich bin nicht nur enttäuscht, sondern total sauer. Wir haben uns nicht gewehrt, die Laufbereitschaft und die Einstellung haben komplett gefehlt", musste Strehlke hinterher zugeben.

Einzige Ausnahme waren Dennis Marquet, dem nach einer Stunde der Ehrentreffer gelang, sowie Torhüter Sebastian Kast. Auch die beiden A-Jugendlichen Henrik Brügge und Robin Rieche ließ der Coach außen vor.

Kreisliga A Köln: SC Neubrück - Bergfried Leverkusen 4:0 (3:0). Nichts zu bestellen hatten die Leverkusener beim designierten Meister, der seine individuelle Klasse ausspielte. Da Coach André Fanroth auch die Spieler ausgingen, musste Jan Röder noch einmal ran, zudem Goran Shoky und Mohammed Ay aus der zweiten Mannschaft.

SC Rondorf - SV Schlebusch 3:1 (1:1). "Vierzig Minuten haben wir richtig gut gespielt und durch das Tor von Marc Kuhlewind auch verdient geführt, dann ging uns die Kraft aus", analysierte Trainer Markus Müller, der froh war, dass er eine spielfähige Elf zusammen bekam.

Durch Verletzungen und Urlaube war sein Personal doch arg ausgedünnt. Niklas Grob, Torschütze Kuhlewind und der frischgebackene Vater Marcel Munk gaben daher kurzfristig ihre Comebacks. "Die Jungs haben alles gegeben, daher war das in Ordnung", sagte Müller.

(lhep)
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