Lokalsport: Fußballerinnen bekommen gegen Freiburg ihre zweite Chance

Lokalsport : Fußballerinnen bekommen gegen Freiburg ihre zweite Chance

Die erste Möglichkeit, den Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt zu machen, haben Bayers Fußballerinnen vergangene Woche verpasst. Doch an die mehr als unglückliche 0:1-Niederlage beim TSV Schott Mainz verschwendeten die Leverkusenerinnen diese Woche keine Gedanken mehr. "Der Fokus liegt auf Sonntag. Da wollen wir mit einem Sieg vor eigenem Publikum alles klar machen", sagt Trainerin Verena Hagedorn. Zu Gast am Kurtekotten ist am Sonntag (14 Uhr) die Reserve des SC Freiburg. Wie schon in Mainz können die Rheinländerinnen auch gegen den Tabellenneunten mit einem Sieg alles klarmachen - ohne auf einen Ausrutscher von Verfolger 1. FC Saarbrücken hoffen zu müssen.

Dass der FCS nur noch von der Qualifikation für die neue, künftig eingleisige 2. Liga spricht und bei acht Punkten Vorsprung von Bayer 04 drei Partien vor dem Saisonende bereits erste Glückwünsche zur Rückkehr ins Oberhaus zu hören sind, interessiert Hagedorn nicht. "Wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Gefeiert wird erst, wenn alles klar ist." Personell könnte die Auswahl wieder größer werden. Gestern stiegen Melissa Friedrich und Madeline Gier wieder ins Training ein. Zumindest Letztere könnte für Sonntag schon ein Thema sein.

Das gilt sicher nicht für die dritte Rückkehrerin ins reguläre Übungsprogramm. Für Gianna Rackow geht es nach ihrem Kreuzbandriss einzig darum, bei einzelnen Übungen wieder reinzuschnuppern. Es ist wie bei Leidensgefährtin Pauline Wimmer, Laura Widak (Pfeiffersches Drüsenfieber) und Mattea Bosnjak unwahrscheinlich, dass die Junioren-Nationalspielerin in dieser Saison noch zum Einsatz kommt. Zu früh kommt die Partie zudem für Jessica Wich und Henrietta Csiszár. Aber auch der einsatzbereite Teil des Kaders hat genügend Klasse, um den SCF II zu besiegen - wenn es nach Hagedorn geht, gerne etwas deutlicher als in der Hinrunde, als Bayer beim 2:1 im Breisgau nach zwei frühen Bosnjak-Treffern noch lange zittern musste.

(kre)