Fußball-Kreisliga: Genclerbirligi Opladen ist nicht zu stoppen

Fußball-Kreisliga : Genclerbirligi ist nicht zu stoppen

Der Fußball-Kreisligist aus Opladen schlägt den GSV Langenfeld mit 3:1 und feiert den siebten Liga-Sieg in Serie. Im Kreis Köln ärgert sich Bergfried Leverkusens Trainer André Fanroth über das 3:3 seines Teams bei Casa Espana.

Fußball, Kreisliga A Solingen: VfB 06 Langenfeld – VfL Witzhelden 2:2 (0:1). Witzheldens Fußballer haben im Abstiegskampf den nächsten wichtigen Punkt gesammelt. Beim direkten Konkurrenten in Langenfeld erspielte sich die von Oliver Heesen trainierte Mannschaft ein 2:2 und behauptete damit den Vorsprung von drei Zählern auf den Verfolger. „Wir hätten aufgrund der Chancenverteilung auch den Sieg verdient. Auf der anderen Seite müssen wir froh sein, dass uns in der Nachspielzeit noch der Ausgleich gelungen ist“, sagte Heesen. Sven Sachsse hatte die Gäste in der 17. Minute in Führung gebracht, per Foulelfmeter kamen die Gastgeber zum 1:1 (58.). Nur wenige Momente später führten die Langenfelder plötzlich, ehe der eingewechselte Jens Boddenberg zum 2:2 traf.

Genclerbirligi Opladen – GSV Langenfeld 3:1 (1:0). Ahmed Muhsen Mohammed brachte Opladen in Front (39.), kurz nach dem Seitenwechsel glichen die Gäste aus. Zum Matchwinner avancierte schließlich Mustafa Uzun, der einen Doppelpack erzielte (59./78.) und das Aufeinandertreffen vorzeitig entschied. Für die von Spielertrainer Mehmet Sezer angetriebene Mannschaft war es jahresübergreifend der siebte Sieg in Folge.

Tuspo Richrath – BV Bergisch Neukirchen 4:0 (1:0). Im Verfolgerduell waren die Neukirchener Fußballer ohne Chance. „Bei uns lief überhaupt nichts zusammen. Daher bleibt uns nichts anderes übrig, als dem Gegner zum Erfolg zu gratulieren“, sagte Trainer Michael Czok. In der 26. Minute erzielten die Hausherren das 1:0, zwischen der 73. und 85. Minute legte das Tuspo-Team drei weitere Treffer nach.

Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II – SC Holweide 2:1 (0:1). Die Reserve des SVS bewies eine gute Moral und drehte die Partie gegen den SC Holweide. „Dafür, dass wir zuletzt nur eingeschränkt trainieren konnten, war das richtig gut und vor allem verdient“, sagte Trainer Marco Treubmann. Sein Team, das durch die Landesliga-Spieler Yannick Diehl, Dominik Dohmen und Nicolai Annas verstärkt wurde, bestimmte die Partie, geriet aber durch den ersten Torschuss der Gäste in Rückstand (23.). „Nach der Pause haben wir es dann kompakter und besser gemacht, nur leider zu viele Chancen liegengelassen“, sagte Treubmann. Dass es doch zum Sieg reichte, lag an Defensivkräften: Innenverteidiger Dohmen markierte nach einem Eckball den Ausgleich (63.), Kai Lehmann traf sehenswert in den Winkel zum Endstand (80.).

Casa Espana – Bergfried Leverkusen 3:3 (1:2). Mit einem blauen Auge und einem Remis kehrten die Leverkusener aus Köln zurück: Sebastian Bamberg markierte in der ersten Minute der Nachspielzeit nach Vorlage von Kevin Sivakumar seinen zweiten Treffer der Partie und rettete dem SV damit einen Punkt. Dabei verspielten die Leverkusener zwei Führungen: Bamberg hatte in der 9. Minute für das 0:1 gesorgt und Kapitän Daniel Hillebrands in der 22. Minute die passende Antwort auf das 1:1 (18.) gegeben. „Wir sind einfach zu dämlich. Niemals dürfen wir das Spiel aus der Hand geben“, sagte Bergfried-Trainer André Fanroth, der sich ärgerte. „Um ehrlich zu sein, habe ich den Kopfball nicht hinter der Linie gesehen, der als 3:3 gewertet wurde“, sagte Fanroth. „Kein Punkt wäre – trotz der Personalprobleme – aber die gerechte Strafe gewesen.“

SC Hitdorf – SC Rondorf 2:1 (1:1). Nicht schön, aber erfolgreich absolvierten die Lila-Weißen ihre Pflichtaufgabe und feierten den zweiten Sieg des Jahres. Dabei fungierte das 0:1 (19.) ein wenig als Weckruf – Michael Wloczyk gelang schon acht Minuten später der Ausgleich für die favorisierten Gastgeber. Nach einem Eckball von Marlon Beckhoff stocherte er den Ball über die Linie. „Wir haben uns schwergetan, weil Rondorf tief gestanden hat“, konstatierte Co-Trainer Marko Kelava. Auch in der zweiten Halbzeit gelang nicht viel nach vorne, schließlich brachte ein Standard den „Dreier“: Ein Freistoß von Bastian Prensena flog an Freund und Feind vorbei ins lange Eck (77.). „Die drei Punkte nehmen wir einfach mit“, sagte Kelava.

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