Fechten : Fecht-Cup mit Promi-Einlage

War der Fecht-Cup sonst nach den Finals zu Ende, geht er diesmal in die Verlängerung. Wenn die gut 30 Teams am Sonntag ihre Sieger ermittelt haben, betreten Prominente die Planche. Einzige Vorbedingung für sie: Sie sollen noch nie gefochten haben.

So treten etwa die ehemalige Hochspringerin Ulrike Nasse-Meyfarth, Turner Fabian Hambüchen, Stabhochspringer Björn Otto, Judoka Ole Bischof und Paralympicssieger Heinrich Popow in zwei Teams an. "Wir wollten zum 20. Fecht-Cup etwas Besonderes machen und sind gespannt auf die Resonanz", sagt Georg Hartmann von den Fechtern des TSV Bayer 04.

Zum runden Geburtstag wird aber auch gewohnt hochklassiger Sport in der Smidt-Arena geboten. Neben deutschen greifen Mannschaften aus Ungarn, Frankreich und Belgien sowie das niederländische Herren-Nationalteam ins Geschehen auf 16 Fechtbahnen ein. Die Gastgeber schicken vermutlich fünf Vertretungen ins Rennen. Bei den Herren gehen etwa Christoph Kneip und Rückkehrer Jens Pfeiffer an den Start, während die Zusammensetzung der Damenteams noch nicht endgültig feststeht. Gerecht wird damit, dass unter anderem Marijana Markovic und Alexandra Ndolo zum Degen greifen.

Das aktuelle deutsche Aushängeschild des Sports, Britta Heidemann, ist auch vor Ort. Sie übernimmt die Betreuung eines der Promi-Teams, das andere wird gecoacht von Claudia Bokel. Beide werden ihre Schützlinge zu Höchstleistungen antreiben. Denn gefochten wird für gute Zwecke: Der Erlös soll der Benefizaktion "Powern für Pänz" und der Jugendförderung des TSV-Fechtens zukommen.

Zeiten Samstag, 27. Oktober: (Eintritt frei): 11 Uhr Vorkämpfe. Sonntag, 28. Oktober (Eintritt: acht, ermäßigt vier Euro): 10 Uhr Viertel-/Halbfinals, 14 Uhr Finals, 16 Uhr Promi-Fechten.

(RP)