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FC Leverkusen verliert erst Amine Azzizi und dann das Spiel

Niederlage in der Bezirksliga : FC Leverkusen verliert erst Azzizi und dann das Spiel

Der Angreifer sieht nach einer Viertelstunde die Gelb-Rote Karte. Trainer und Klubchef Kunz sieht danach ein ordentliches Spiel seiner Mannschaft, dass dennoch verloren geht.

Fußball, Bezirksliga: Germania Geyen – FC Leverkusen 3:1 (1:0). Bereits nach einer Viertelstunde gab es den ersten Aufreger der Partie: FCL-Fußballer Amine Azzizi wurde mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. Nur fünf Minuten vorher hatte der Leverkusener Gelb wegen Meckerns gesehen, dann traf er einen Gegenspieler mit der Hand im Gesicht. „Das war für uns natürlich ganz bitter. Wir hatten uns das anders vorgestellt“, sagte Klubchef und Trainer Michael Kunz. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gäste bereits in Rückstand, denn Geyen hatte nach nur sechs Minuten einen Tiefschlaf der Defensive zum Führungstreffer genutzt.

Der nächste Aufreger ereignete sich dann eine Viertelstunde vor dem Ende, als die Gäste einen Freistoß im Germania-Tor versenkten, dem Treffer aber seine Gültigkeit genommen wurde, da der Schiedsrichter die Situation wohl noch nicht freigegeben hatte. „Dagegen haben wir auch Einspruch eingelegt. Aus unserer Sicht war das alles Regelkonform“, betonte Kunz. Wenige Minuten später erzielten die Platzherren nach einem Freistoß das 2:0, im nächsten Angriff wurde die Begegnung mit dem dritten Treffer entschieden. Erst in der Nachspielzeit gelang Saifi Ayadi nach Vorarbeit von Vincenzo Bosa der Anschluss.

Dabei spielte der FCL nicht einmal schlecht: Aristote Mambasa Masudi und Bosa verbuchten wie auch Kevin Luginger gute Chancen. „In dieser Phase war der Ausgleich für uns eigentlich mehr als überfällig“, sagte Kunz und bewertete die Vorstellung seiner Mannschaft als „durchaus ordentlich“. Nur wie schon so oft in der Vergangenheit stimmte am Ende das Ergebnis nicht. Der Abstand zum erklärten Ziel Tabellenspitze wird wieder größer.