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FC Leverkusen: Erkan Öztürk und Chrisovalantis Tsaprantzis beerben Michael Kunz

Personalrochade beim Bezirksligisten : Öztürk und Tsaprantzis beerben Kunz

Die Spieler des Fußball-Bezirkskligisten FC Leverkusen beenden ihre aktive Karriere und bilden das neue Trainer-Duo. Zudem verstärken Erwin Mambasa Masudi sowie Ferhat Tuncer und Jan Ruhnau-Geuenich den Klub.

Noch ruht der Sportbetrieb beim FC Leverkusen, doch untätig waren die Verantwortlichen des Fußball-Bezirksligisten in den vergangenen Tagen nicht. Unter anderem wurden einige Personalentscheidungen getroffen. So wird Klubchef Michael Kunz, der Ende 2018 als Trainer eingesprungen war, wieder ins zweite Glied rücken. Die Spieler Erkan Öztürk und Chrisovalantis Tsaprantzis, die den Verein bereits vor vier Jahren für rund 18 Monate als Spielertrainer-Duo führten und unter anderem den Sprung in die Landesliga schafftenn, werden ihre Fußballschuhe an den Nagel hängen und Kunz an der Seitenlinie beerben.

„Ich favorisiere stets interne Lösungen – damit haben wir nun mal die besten Erfahrungen gemacht“, betont Kunz. Fehler seien bei der ersten Demission der beiden vor gut zweieinhalb Jahren von allen Seiten gemacht worden, erläutert der 61-Jährige. Was folgte, war eine Kunz zufolge intensive Aufarbeitung der Ereignisse. „Daher können wir auch bei Null anfangen“, sagt er. „Ich traue den beiden sehr viel zu.“ Offen ist, wann das neue, alte Duo seine Arbeit aufnimmt. Je nach Entscheidung der Wiederaufnahme des Meisterschaftsbetriebs könnten Öztürk/Tsaprantzis die Runde zunächst noch zu Ende spielen.

Nicht nur auf der Trainerebene gibt es Veränderungen bei den Fußballern vom Birkenberg, auch der Kader wird weiter verstärkt. Erwin Mambasa Masudi wechselt vom Niederrheinligisten VfB Hilden nach Leverkusen. Der 25-Jährige soll Öztürk im zentralen Mittelfeld ersetzen und gemeinsam mit seinem Bruder Aristote auf Torejagd gehen.

Ferhat Tuncer und Jan Ruhnau-Geuenich kommen vom Mittelrheinligisten FC Pesch. Sie sollen die Hintermannschaft der Leverkusener stabilisieren. Tuncer, 26 Jahre, zog sich zu Beginn der Saison einen Kreuzbandriss zu, ist mittlerweile aber wieder vollständig genesen. „Das ist für uns ein großer Vorteil, denn er ist aus diesem Grund sofort spielberechtigt“, freut sich Kunz auf den neuen Innenverteidiger.

Komplettiert wird der Kader durch Ruhnau-Geuenichs Bruder Tim, der in dieser Spielzeit für die A-Jugend des SC West aktiv war. Der frühere Spieler des VfL Leverkusen soll ebenfalls in der Verteidigung zum Einsatz kommen und die in der Vergangenheit bisweilen anfällige Defensive stärken. „Mit diesen Zugängen sind wir gut aufgestellt“, betont Kunz.