Faustball Mixed-Team des TSV Bayer 04 feiert rheinische Meisterschaft

Leverkusen · Mehr als 100 Zuschauer sehen den überraschenden Triumph des Ausrichters aus Leverkusen auf der Kurt-Rieß-Sportanlage gegen den Serienmeister aus Overath.

Die Mixed-Mannschaft des TSV Bayer 04 gewann im Finale der rheinischen Meisterschaft mit 2:0 gegen den SSV Overath.

Die Mixed-Mannschaft des TSV Bayer 04 gewann im Finale der rheinischen Meisterschaft mit 2:0 gegen den SSV Overath.

Foto: Hodel/TSV Bayer 04

Ein volles Programm hatten die Faustballer des TSV Bayer 04 Leverkusen am Wochenende auf der heimischen Kurt-Rieß-Sportanlage zu absolvieren. Neben den rheinischen Meisterschaften in der Altersklasse U10 und im Mixed der Erwachsenen wurde auch noch kurzfristig der finale Ligaspieltag der männlichen U16 in Leverkusen ausgerichtet.

Mehr als 50 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren kämpften um die Medaillen, die Gastgeber stellten gleich vier Teams. Für den Nachwuchs des TSV Bayer reichte es am Ende nur zu einem vierten Platz, die weiteren Mannschaften kamen auf den Rängen sechs, neun und zehn ins Ziel. In einem sportlich spannenden Endspiel setzte sich der Braschosser TV vor mehr als 100 Zuschauern gegen den TV Voerde mit 2:1-Sätzen durch. „Wir haben viele tolle und vor allem sehr faire Spiele gesehen“, sagte Leverkusens Sprecher Niklas Hodel nach einer gelungenen Veranstaltung.

Bei den Mixed-Teams behielten die Gastgeber die Oberhand und feierten am Ende etwas überraschend den Turniersieg. Im ersten Qualifikationsspiel besiegten die Platzherren den Nachbarn Leichlinger TV mit 2:1-Sätzen. Im Halbfinale schalteten die Leverkusener den amtierenden Hallenmeister TuS Wickrath mit 2:0 aus. Gegen den Abo-Meister SSV Overath ließen die Leverkusener im Finale ein klares 2:0 (9:3 und 10:4) folgen.

Im U16-Bereich feierten die Leverkusener dann noch einen versöhnlichen letzten Spieltag. Durch den 2:1-Erfolg gegen den Tabellenführer Ohligser TV (11:6/9:11/11:4) fügte das Bayer-Team dem Nachbarn nicht nur die erste Saisonniederlage zu, sondern sprang zugleich auch auf einen beachtlichen zweiten Rang. Mit lediglich zwei Saisonniederlagen durften sich die Leverkusener am Ende sogar über die rheinische Vizemeisterschaft freuen.