Lokalsport: Fast-Break wird Favoritenrolle gegen Pesch gerecht

Lokalsport : Fast-Break wird Favoritenrolle gegen Pesch gerecht

Das spielfreie Wochenende über die Karnevalstage kommt Sven Klesper, Trainer der Basketballer von TuS 82 Opladen, sehr gelegen. "Vielleicht tut es einigen mal gut, die Köpfe frei zu bekommen und an andere Sachen zu denken. Danach werden wir hoffentlich wieder ein anderes Gesicht zeigen, als die letzten Wochen", sagte er. Die 71:84 (34:48)-Pleite bei der BG Aachen war für den Oberligisten bereits die dritte in Folge. Platz fünf ist bei noch sechs ausstehenden Partien wohl abgehakt. "Das war keine gute Leistung von uns, besonders in der Defensive war das nichts. Egal was wir versucht haben - nichts hat funktioniert", sagte Klesper. Nach der Pause zeigten die Spieler zumindest Moral. Das war an dann aber auch schon an guten Nachrichten für diesen Spieltag.

TuS 82: Bender (9), Hennel (15), F. von Heereman (8), Lesser (10), Schwarzkopf (7), Klesper (2), Fröhlingsdorf (20), Krause.

Der lief für den Tabellenführer der Oberliga gewohnt erfolgreich. Fast-Break siegte in eigener Halle gegen Aufsteiger BC Pesch mit 100:63 (53:25). Mitentscheidend war die Treffsicherheit von außen, an der es vergangene Woche im Derby gegen Opladen noch gehapert hatte. Bis zur 17. Minute (44:17) hatten die Steinbücheler neun ihrer elf Dreierversuche versenkt. Nach der Pause fehlte in der Defensive die allerletzte Konsequenz. Dafür bewahrte sich der Angriff bis zuletzt seine Spielfreude, so dass das Ergebnis wie schon im Hinspiel dreistellig ausfiel. Trainer Thomas Pimperl sprach seinem Team "ein dickes Lob" aus: "Wir haben den Gegner mit tollen Kombinationen teilweise schwindelig gespielt", sagte er.

FBL: Rass (21), Hartmann (15), Brückmann (15), Foth (11), Dahmen (10), Knieper (10), L. Klein (10), Voll (3), Wittmann (3), J. Klein (2).

Eine 79:90 (30:57)-Pleite bei der SG Herzogenrath gab es hingegen für die Reserve der Bayer Giants. Neben einem offensiv sehr gut aufgelegten Gegner machte Coach Jacques Schneider das Ergebnis auch an der Trainingsintensität fest, die mit Blick auf die NBBL-Play-offs zuletzt deutlich hochgefahren wurde. "Einige hatten schon sehr schwere Beine. Deshalb lagen wir schnell zurück und mussten immer hinterherlaufen", sagte der Giants-Coach. Dank ihrer guten Einstellung und eines starken Jannis Kück kamen die Riesen in der Schlussminute sogar noch einmal auf sieben Punkte ran. Baesweiler zeigte sich aber an der Freiwurflinie zu clever.

Giants: Merkens (20), Sitah (3), Engelhardt (13), Queck (4), Dikmen (3), Heimerzheim (8), Gnad (5), Kück (11), Selimovic (12), Heims, Linßen, Henn.

(sl)
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