Fast-Break Leverkusen verliert nur knapp gegen den Tabellenzweiten Herten

Basketball in der Region : Fast-Break schöpft Mut aus Niederlage in Herten

In der 1. Basketball-Regionalliga schrammt das Team von Trainer Thomas Pimperl knapp an einer kleinen Sensation vorbei.

Basketball, 1. Regionalliga: Hertener Löwen – SC Fast-Break Leverkusen 88:83 (42:36). Einen überraschend starken Eindruck hinterließen die Fast-Break-Männer, die beim Tabellenzweiten in Herten bis in die Schlussphase um den Sieg mitspielten. Beim 79:78 und 83:81 waren die akut abstiegsbedrohten Schützlinge von Trainer Thomas Pimperl nah an einer kleinen Sensation. „Ich kann meinen Jungs nur ein dickes Kompliment für diesen Auftritt machen. Leider sind wir in der entscheidenden Phase ein wenig durch die Regelauslegungen der Schiedsrichter benachteiligt worden – und dadurch auf die Verliererstraße geraten“, sagte Pimperl, der erneut auf einige wichtige Leistungsträger verzichten musste. Marc Raß avancierte mit herausragenden 24 Punkten zum besten Leverkusener Werfer.

Trotz Niederlage sei dieser Auftritt ein klarer Hoffnungsschimmer für die kommenden Herausforderungen, betonte der Coach. Die Abstiegskandidaten liegen im Moment noch dicht beisammen, als Vorletzter muss sich Fast-Break aber weiterhin steigern, um noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.

SC Fast-Break Raß (24), Foth (7), Nesges, Brückmann (11), D. Klein (11), Bich (19), L. Klein (6), Dahmen (5).

Oberliga: Leichlinger TV – Telekom Baskets Bonn III 81:62 (40:23). Nach der klaren und verdienten Niederlage beim Tabellendritten in Frechen haben die Leichlinger Basketballer in die Erfolgsspur zurückgefunden und den zweiten Rang gefestigt. „Bis auf eine kleine Schwächephase zu Beginn des zweiten Viertels kann ich mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden sein. Wir haben mit einer starken Verteidigung den Grundstein für den Sieg gelegt“, sagte Trainer Björn Jakob. „Ich konnte munter durchwechseln und der Sieg geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.“ Nur zu Beginn wurden die Hausherren kalt erwischt, als den Gästen im ersten Angriff gleich ein Dreier gelang.

Danach übernahmen die Leichlinger Basketballer das Kommando und hatten sich bis zum Ende des ersten Viertels eine komfortable 23:8-Führung herausgeworfen. Zwar kamen die Bonner noch einmal mit zehn Punkten in Serie näher heran, doch echte Zweifel an einem Heimsieg gab es nicht. Nach dem Seitenwechsel verteilte Jakob Einsatzzeiten an alle Spieler.

Jonas Schröder mit 21 und Henning Wiesemann mit 18 Punkten setzten in der Offensive die größten Akzente. In der Verteidigung verdienten sich Jan Berger und Torsten Pokar zudem ein Sonderlob ihres Trainers.

LTV E. Behrmann (6), Haberland (4), K. Behrmann (6), Hermann (7), Schröder (21), Wiesemann (18), Dube (5), Berger (9), Pokar (2), Kremke (3), Psyllos.

Mehr von RP ONLINE