Fast-Break Leverkusen sieht den Abstieg als Ansporn zum Aufstieg

Basketball-Regionalliga : Fast-Break sieht den Abstieg als Ansporn zum Aufstieg

Als Viertletzter mussten die Basketballer den bitteren Gang in die 2. Regionalliga antreten. Für Trainer Thomas Pimperl kommt nur der direkte Wiederaufstieg in Frage.

Nach einer Saison mit einigen Höhen und Tiefen sind die Basketballer des SC Fast-Break Leverkusen wieder in die zweite Regionalliga abgestiegen. „Es war schon sehr bitter, dass wir als Viertletzter runter müssen. Aufgrund der erhöhten Absteiger aus der höheren Klasse hat uns leider dieses Schicksal getroffen. Damit war im Saisonverlauf nicht unbedingt zu rechnen. Unser Blick geht aber  schon wieder nach vorne und wir wollen unbedingt wieder den Aufstieg schaffen“, betont Trainer Thomas Pimperl, der sich derzeit mit seinem Team in der  ersten Vorbereitungsphase befindet. Anlässlich des 50-jährigen Vereinsjubiläums in drei Jahren wollen die Fast-Break-Basketballer auf jeden Fall wieder in der ersten Regionalliga spielen.

Es spricht zweifellos für die gute Stimmung bei den Leverkusenern, dass alle Akteure für eine weitere Runde ihre Zusage gegeben haben und den Betriebsunfall „Abstieg“ nach drei Meisterschaften in Serie wieder korrigieren wollen – und das, obwohl Christian Fröhlingsdorf oder Adrian Brückmann interessante Anfragen von anderen Mannschaften aus der ersten Regionalliga vorliegen hatten und intensiv umworben wurden. „Es ist ein deutliches Zeichen, dass alle Leistungsträger geblieben sind – und es stimmt mich zuversichtlich, dass wir in der neue Saison gleich wieder eine gute Rolle spielen können. Im Idealfall schaffen wir den direkten Wiederaufstieg“, so der Übungsleiter.

Vier neue Spieler hat Pimperl für dieses Vorhaben bereits gewonnen. Jonas Marx hat zuletzt beim Nachbarn TSV Bayer 04 Leverkusen in der JBBL gespielt und soll nun bei Fast-Break erste Erfahrungen im Männerbereich sammeln. Dem Point-Guard attestiert Pimperl eine sehr gute Technik. Markus Tächl wechselt zudem vom Landesligisten Brauweiler zu den Levekusenern.

Er ist vielseitig einsetzbar und weiß vor allem durch seine kämpferischen Qualitäten zu überzeugen. Leo Kück wechselt als Dritter im Bunde aus dem eigenen Nachwuchs nach oben, wo er mit viel Leidenschaft und Einsatzbereitschaft glänzte. Jakob Knieper, der auch parallel in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen soll, komplettiert schließlich den Kader für die Spielzeit 18/19. 

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