Fast-Break Leverkusen: Niederlage in Recklinghausen verschlimmert Abstiegssorgen

1. Regionalliga: Fast-Break kommt in Recklinghausen unter die Räder

Die deutliche 54:83-Niederlage gegen die Citybaskets verschärft die Abstiegssorgen des Basketball-Regionalligisten.

(lhep) Basketball, 1. Regionalliga: Citybasket Recklinghausen – SC Fast-Break Leverkusen 83:54 (52:31). Den Auftakt ins neue Jahr hatten sich die akut abstiegsbedrohten Fast-Break-Basketballer sicherlich anders vorgestellt. Die erste Begegnung in Recklinghausen ging für die Mannschaft von Trainer Thomas Pimperl deutlich verloren. „Man konnte nicht übersehen, dass wir fast drei Wochen Pause gemacht hatten. Die Wurfquote war unterirdisch und daher kamen wir zu keinem Zeitpunkt für den Sieg in Frage“, betonte Pimperl, der in den kommenden Wochen die schwierige Aufgabe hat, den Aufsteiger zu stabilisieren. Zuletzt war wegen der problematischen Hallensituation kein geregelter Trainingsbetrieb möglich, was freilich nicht leistungsfördernd wirkte.

Hinzu kam auch noch Verletzungspech, denn schon nach zwei Minuten wurde Leistungsträger Andreas Fabian gefoult und konnte fortan mit einer Schulterverletzung nur noch zuschauen. Er musste mit ansehen, wie seine Mannschaft zur Halbzeit bereits mit knapp 20 Punkten in Rückstand lag. Laut Pimperl habe das Team erst im dritten Viertel eine kämpferische Reaktion gezeigt und sich noch ein wenig näher herangekämpft – zu spät für mehr als dezente Ergebniskosmetik. Besonders David Klein marschierte in der starken Phase der Steinbücheler positiv voran. Tim Dahmen und Chris Fröhlingsdorf waren die einzigen Leverkusener Akteure, die an diesem Tage Normalform erreichten. Das war eindeutig zu wenig, um im Kampf um den Klassenerhalt einen Schritt nach vorne zu machen.

  • Dramatische Schlussphase : Fast-Break überragt und verliert dennoch

Am nächsten Samstag geht es nun zu Hause gegen den direkten Konkurrenten SVD 49 Dortmund. „Der erhoffen wir uns eine gemeinschaftliche Reaktion und wollen unbedingt die Punkte bei uns behalten“, betont der Coach.

SC Fast-Break Raß, Foth, Brückmann (10), D. Klein (2), Knieper (2), Hartmann (10), Bich (3), Fröhlingsdorf (18), Fabian Dahmen (9).

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