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„EQ“ St. Brown spielt sich bei Green Bay zurück in den Fokus

Football : „EQ“ St. Brown spielt sich zurück in den Fokus

Nach dem Sieg der Green Bay Packers gegen die Los Angeles Rams lobte Quarterback Aaron Rodgers einen seiner Teamkollegen besonders: Equanimeous St. Brown.

Nach dem Sieg der Green Bay Packers gegen die Los Angeles Rams lobte Quarterback Aaron Rodgers einen seiner Teamkollegen besonders: Equanimeous St. Brown. Der Wide Receiver mit Wurzeln in Hitdorf war für ihn das Paradebeispiel für jene Spieler, die dafür sorgen, dass die Packers sich trotz namhafter Ausfälle weiter auf Play-off-Kurs in der Football-Profiliga NFL halten. „Ihn möchte ich da wirklich herausheben. Er wurde entlassen, kam zurück und macht bislang wirklich einen gutem Job“, betonte der Superstar.

St. Browns Statistik gegen die Rams war ordentlich, bildete seine Leistung aber nur zum Teil ab. Als Receiver verbuchte „EQ“ einen gefangenen Pass für sieben Yards Raumgewinn. Fast noch mehr Aufsehen erregte aber ein Ball, den er beinahe gesichert hätte. In Doppeldeckung setzte er sich bei einem langen Pass für rund 45 Yards gegen beide Gegenspieler durch und nur eine leichte Bodenberührung des Balls verhinderte den aufsehenerregenden Catch. Diese Szene reichte aus, um zu zeigen, weshalb Rodgers ihn in einer schwierigen Spielsituation als Ziel ausgewählt hatte.

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Seit seiner Beförderung aus dem Trainingskader zurück ins Team ist „EQ“ nicht mehr wegzudenken. Das liegt auch an der Zusatzarbeit, die er neben dem reinen Passfang erledigt. Er betätigt sich in der Offense als ordentlicher Vorblocker und ist mittlerweile einer der auffälligsten Spieler im Special Team, in dem er mit seinem hohen Tempo oft schnell beim Ballempfänger des Gegners ist.

„Ich versuche, diese Aufgabe anzunehmen und das Beste aus jeder Chance zu machen, die sich mir bietet“, sagte er. Gegen die Rams ließ er den Worten Taten folgen, machte den Ball ein Mal auf der Ein-Yard-Linie fest und war er an zwei Tackles beteiligt. Ein dritter gelang ihm allein und auf freiem Feld, zählte aber nicht in die Statistik, weil ein Gegner zu Beginn des Spielzugs zu weit vorne gestanden hatte. Registriert werden solche Szenen aber durchaus.