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Handball: Elfen wollen sich in der Hölle wieder pudelwohl fühlen

Handball : Elfen wollen sich in der Hölle wieder pudelwohl fühlen

Mit dem Start in die Meisterrunde können Bayers Handballerinnen trotz der knappen Niederlage beim Titelfavoriten Thüringer HC sehr zufrieden sein. Während sie die andere Partie gewonnen haben, gingen zwei der drei Verfolger bisher komplett leer aus. Einer dieser beiden Kontrahenten ist der Buxtehuder SV, bei dem die Elfen heute, Samstag, 16 Uhr, ihre nächste Partie bestreiten.

Und den Gastgeberinnen ist ihr Respekt vor dem Team von Trainerin Heike Ahlgrimm deutlich anzumerken. Dirk Leun, der auch nach dem BSV-Hinrundensieg stets vom Leverkusener Potenzial geschwärmt hatte, sieht sich bestätigt: "Bayer ist im Laufe der Saison immer stärker geworden, zeigt jetzt seine wahre Leistungsstärke und strotzt nur so vor Selbstvertrauen." Auf die leichte Schulter nehmen dürfen die Elfen den Kontrahenten jedoch keineswegs, der nicht von ungefähr weite Teile der Punktrunde vor ihnen platziert war. Und die Halle des Sportzentrums Nord kann zudem ein Faktor werden, hat sie ob der lautstarken Fans doch nicht von ungefähr den Spitznamen "Hölle Nord". Allerdings haben sich die Leverkusenerinnen dort oft auch pudelwohl gefühlt — etwa beim Zehn-Tore-Sieg in der Rückrunde, an den Leun sich mit Grausen erinnerte.

Verzichten muss Ahlgrimm heute auf ihre verletzte Spielmacherin Anne Jochin. Derweil hat Denisa Glankovicová ihren Abschied angekündigt. Sie wechselt im Sommer als Spielertrainer zu den Bergischen Panthern in die Oberliga.

(kre)