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Handball: Elfen gieren nach den ersten Zählern der Saison

Handball : Elfen gieren nach den ersten Zählern der Saison

Freude und Leid haben bei den beiden vergangenen Aufeinandertreffen von Bayers Handballerinnen und denen des VfL Oldenburg jeweils eng beieinander gelegen. Im April in der EWS-Arena zu Oldenburg konnten die Elfen noch ihren Einzug ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft feiern.

Anfang Mai vergossen die Leverkusenerinnen dann bittere Tränen nach dem verlorenen Pokalfinale in der Göppinger EWS-Arena. In der heimischen Smidt-Arena kommt es heute, 19.30 Uhr, zu einem Wiedersehen.

Vor dem vierten Bundesligaspieltag trennen die beiden Teams im Klassement Welten. Während der VfL als Dritter noch keinen Zähler abgegeben hat, steht für die Elfen auf dem vorletzten Rang noch kein Punkt zu Buche. Dieser Eindruck relativiert sich jedoch umgehend beim Blick auf die jeweiligen Gegner. "Wir hatten ein total anderes Programm als Leverkusen", betont VfL-Coach Leszek Krowicki. Während Bayer sich bereits mit allen drei übrigen Meisterschafts-Halbfinalisten messen musste, bezwang Oldenburg Weibern, Frankfurt/Oder und Göppingen. Krowicki hat nach wie vor großen Respekt vor dem Leverkusener Team, dessen Trainerin Heike Ahlgrimm er zwei Jahre trainiert hat und die er ausgesprochen schätzt. "Sie wird auch als Trainerin ihren Weg gehen", sagt er.

Ahlgrimm hat sich derweil fest vorgenommen, nach dem Aufeinandertreffen endlich das erste Guthaben auf dem Punktekonto verbuchen zu können. Sie muss neben den verletzten Becky van Nijf, Ruta Latakaite-Willig, Naiara Egozkue Extremado auch auf Pia Adams (Lehrgang Jugendnationalmannschaft) verzichten, kann dafür im Rückraum aber erstmals auf die Münch-Zwillinge Sandra und Mandy setzen. Ahlgrimm fordert von den Ihren nach der Pleite in Buxtehude eine klare Reaktion. "Wir wissen, was dort falsch gelaufen ist. Das werden wir abstellen", sagte Ahlgrimm.

Beim Treffen in der Smidt-Arena kommt es auch zum Duell der erfolgreichsten Torjägerinnen der Liga. Diese Wertung führt Elfe Kim Naidzinavicius mit 28 Toren an. Nur eines weniger hat Oldenburgs Lois Abbingh erzielt.

(kre)