Volleyball: Ein Gewinn und ein Verlust für die TSV-Volleyballerinnen

Volleyball : Ein Gewinn und ein Verlust für die TSV-Volleyballerinnen

Für Samstagabend, 19.30 Uhr, war der Start in die Rückrunde angesetzt. Allerdings ließen die Zweitliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 diesen Termin großzügig verstreichen.

Anwesend waren sie in der Smidt-Arena, das schon. "Allerdings lief bei uns anfangs rein gar nichts zusammen", schilderte Leverkusens Co-Trainer Markus Udelhofen seine ersten Eindrücke. Sechs, sieben Punkte Vorsprung wurden der Reserve des Schweriner SC gestattet, bevor die Gastgeberinnen sich ab Mitte des ersten Satzes an eine ernsthafte und erfolgreiche Verfolgung der als Tabellennachbar angereisten Norddeutschen machten. Mit 25:20 sicherte sich der TSV schließlich noch den Satz, bevor die Schützlinge von Trainer Zhong Yu Zhou in der Folge recht problemlos auch die Abschnitte zwei (25:15) und drei (25:16) für sich entschieden.

Damit rutschte Leverkusen vorerst auf Rang fünf hoch und befindet sich angesichts von zwei Zählern Rückstand nun in Schlagdistanz zu Platz zwei. "Wir schauen vorerst aber nur auf unser Spiel und nicht auf die Tabelle", kommentierte Udelhofen diese Entwicklung.

Der Sieg hatte für Bayer indes einen bitteren Beigeschmack. Für Kerstin Conrady war die Partie bereits kurz vor Ende des ersten Satzes beendet: Eine Verletzung im linken Knöchel zwang sie zur Aufgabe. "Es besteht der Verdacht auf einen Bänderriss", berichtete Udelhofen am Sonntag. Würde sich dies bestätigen, ist für die Zuspielerin (gegen Schwerin wurde sie erfolgreich von Laura Walsh vertreten) die Saison womöglich bereits beendet.

TSV Conrady, Hoja, Schreiner, I. Schneider, Maasewerd, Walsh, Lambertz, Galeazzi, L. Schneider, Adams.

(rz)