Basketball: Die Zwei-Minuten-Niederlage

Basketball: Die Zwei-Minuten-Niederlage

Die Chancen auf den Klassenerhalt werden für die Basketballer des Leichlinger TV immer theoretischer.

Trainer und Mannschaft verwenden dann zwar gerne die Floskel von der "rechnerisch noch bestehenden Möglichkeit", aber wer Woche für Woche auf dem Feld nur Negativerlebnisse sammelt, braucht am Ende nicht den Rechenschieber rauszuholen.

Durch die 72:86 (38:49)-Niederlage gegen SG Aachen hat der LTV wohl die letzte Möglichkeit auf ein weiteres Jahr in der 2. Regionalliga verspielt. Die Partie gegen den Sechsten verlief lange ausgeglichen. Doch mit zwei katastrophalen Minuten vor der Pause beraubten sich die Blütenstädter aller Möglichkeiten. Das Verfehlen des Saisonziels an wenigen Minuten festzumachen, wäre unfair, trotzdem spiegelt diese Schwächephase im vorentscheidenden Spiel die Leichlinger Problematik einer ganzen Saison wider: Dem Team fehlte es nicht an Willen, aber es schaffte es zu selten, die Konzentration 40 Minuten lang hoch zu halten.

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"Im Vergleich zur letzten Woche stimmte die Einstellung", analysierte Trainer Björn Jakob. "Leider haben wir nun in den entscheidenden Phasen zu viele leichte Fehler gemacht." Nach der Pause kämpfte sein Team, konnte den Rückstand trotz starker Leistung der Aufbauspieler Matthias Schröder und Joshua Bender aber nie weiter als fünf Zähler verkürzen. "Wir hatten heute nur drei Center zur Verfügung, die zwar gut gespielt haben, doch als wir am Ende Foulprobleme hatten, fehlten die Alternativen", resümierte Jakob.

LTV: M. Schröder (9), Kummerow (4), Messing (4), J. Schröder (10), Bender (19), Heischmann (10), Zimmermann (13), Dugandzic (3) Grüner.

(RP)
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