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Handball: Die Chancen des LTV auf den Titel stehen bei zwölf Prozent

Handball : Die Chancen des LTV auf den Titel stehen bei zwölf Prozent

Leichlingens Drittliga-Handballer schielen beim Saisonfinale in Aurich mit einem Auge nach Edewecht.

Nähert man sich dem Saisonfinale aus dem Blickwinkel der Mathematik, so liegt die Chance dafür, dass die Handballer der Leichlinger TV Samstagabend doch noch die Meisterschaft erringen können, bei 12,32 Prozent. So hoch liegt zumindest vor dem abschließenden 28. Spieltag der Anteil der Unentschieden an den gesamten Spielausgängen der bisherigen Saison in der Dritten Liga. In ganz nackten Zahlen ausgedrückt: 25 Mal teilten sich Teams nach 203 Partien die Zähler.

Mindestens ein weiteres Remis soll aus LTV-Sicht am Samstag hinzukommen, und zwar in der Partie zwischen dem VfL Edewecht und Bayer Dormagen. Beide Teams haben es selbst in der Hand, mit einem Erfolg den Titel zu erringen. Für den Fall, dass es keinen Gewinner geben sollte, möchte der LTV den Part des lachenden Dritten übernehmen. Dafür müsste er sein Gastspiel beim OHV Aurich (19 Uhr) siegreich gestalten. "Es ist weiterhin so, dass wir auf andere angewiesen sind", sagt Trainer-Manager Frank Lorenzet. Und: "Ich erwarte von meiner Mannschaft einen Sieg." Indes sind seiner Mannschaft die langen Anreisen in dieser Spielzeit noch nicht gut bekommen. Drei ihrer vier Niederlagen steckte sie im nördlichen Zipfel des Handball-Westens ein. Aus Wilhelmshaven, Varel und Edewecht reiste der LTV mit null Punkten ab.

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Das endgültige Fazit der Saison will der scheidende Trainer allerdings nicht nur vom Aufeinandertreffen abhängig machen. Für Lorenzet ist das aktuelle Spieljahr "mit nur elf Minuspunkten, die beste Saison, die je eine Leichlinger Mannschaft in der Dritten Liga gespielt hat". Im Vergleich: Im Vorjahr feierte der TuS Ferndorf trotz 13 Minuspunkten den Titel, die Leichlinger hatten als "Vize" 16 Zähler liegengelassen.

Zudem eifert der LTV im Nachgang der Liga einem weiteren Ziel nach: In einer Woche steht beim TuS Derschlag das Halbfinale im HVM-Pokal an, das nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zum Erfolg in diesem Wettbewerb und der damit verbundenen Qualifikation für den DHB-Pokal sein soll. "Sollten wir alle unsere Aufgaben positiv bestreiten, dann können wir erhobenen Hauptes aus der Saison gehen", bekräftigt Lorenzet.

(RP/ac)