Der SSV Lützenkirchen will keine Fahrstuhlmannschaft mehr sein

Vor dem Start : Der SSV Lützenkirchen will endlich raus aus dem Fahrstuhl

Für den Meister der B-Liga geht es zum Auftakt gegen Mitaufsteiger HSV Langenfeld II. Drei Spieler haben den Verein verlassen, drei sind hinzugekommen.

Nach nur einem Jahr in der B-Liga haben die Fußballer des SSV Lützenkirchen direkt den Sprung zurück in die Kreisliga A geschafft. „Der Neuaufbau war aber nicht ganz so einfach. Zum Glück haben wir alle Zweifel schnell beseitigt“, sagt Trainer Toni Diomedes, dem in seinem ersten Jahr als Übungsleiter der Erfolg gelang. „Jetzt wollen wir alles dafür tun, uns in der neuen Klasse zu etablieren – und endlich das Image der Fahrstuhlmannschaft loswerden“, betont der Coach.

In der vergangenen Runde gab es neben sechs Unentschieden nur eine Niederlage. Die kassierte das SSV-Team beim Mitaufsteiger HSV Langenfeld II, der am Sonntag zum Meisterschaftsauftakt der erste Gegner für das Team von Diomedes ist. Dem Übungsleiter zufolge werde sehr viel auf den Saisonstart ankommen. „Wir wollen mit Erfolgen etwas für das Punktekonto und natürlich auch unser Selbstvertrauen tun“, sagt der Trainer.

Vom BV Bergisch Neukirchen kehrt Tim La Marca zurück, der erst 21-jährige Francesco Benincasa kommt zudem aus der Zweitvertretung des BVBN. Mittelfeldspieler Enrico Albanese vom HSV Langenfeld ist der letzte Zugang und soll in der Zentrale als neuer Taktgeber fungieren. Den Zugängen stehen drei Abgänge gegenüber: Lars Rohde hat seine Fußballschuhe an den Nagel gehangen. Alexander Maier wechselte zum TV Dabringhausen und Dennis Marquet schließt sich dem FC Zons an. „Viel wird bei uns davon abhängen, wann die verletzten Spieler zurückkehren“, betont Diomedes. Stefan Stelzmann, Robin Seinsch, Joschua Badicke und Pascal Giesa kurieren noch langfristige Blessuren aus und stehen für die Qualität, die den Klassenerhalt sichern soll.

(lhep)
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