Fußball : Brunetto schielt auf Platz zwei

Die Landesligisten Schlebusch und VfL sind in diesem Jahr noch ungeschlagen.

Gefreut hat sich Thomas Rennette während seines Skiurlaubs über die frohe Kunde seines Assistenten Stefan Müller, dass es einen Sieg gegen Bergneustadt gab und Fußball-Landesligist SV Schlebusch weiter ungeschlagen in 2013 ist. Nicht verschwiegen hat Müller aber, dass die Leistung gegen Schlusslicht Bergneustadt alles andere als erbaulich war. "Mindestens zwei Schippen mehr" sind laut Müller nötig, will der SVS die Serie beim Heiligenhauser SV am Montag (15 Uhr) ausbauen. Keeper Niklas Deimel wird nach überstandener Magen-Darm-Grippe wohl wieder das Tor hüten, ansonsten stünde Sven Cläs von der Reserve oder auch Ruheständler und Co-Trainer David Gsella zur Verfügung. "Einen Torwart werden wir ins Tor stellen können", prophezeit Müller, der vermutlich wieder auf Spieler der Zweiten zurückgreifen muss, um genug Personal für die Bank zur Verfügung zu haben.

Ebenfalls ungeschlagen in diesem Kalenderjahr ist der VfL Leverkusen, der am Montag (15.15 Uhr) an der Tannenbergstraße den VfL Rheinbach zu Gast hat. "Moral und Einsatz stimmen derzeit absolut, nur die Leistung hat noch Luft nach oben", berichtet Trainer Giuseppe Brunetto. Der Last-Minute-Erfolg letzten Sonntag in Unterzahl hat den VfL auf den vierten Rang vorgespült, Primus Merten ist mit neun Punkten Vorsprung aber vermutlich zu weit weg, um noch ernsthaft vom VfL gefährdet werden zu können. "Wir kämpfen um Platz zwei", stellt Brunetto vorab klar.

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Neun Punkte sind es auch, die Aufsteiger Bergfried Leverkusen aufholen muss, soll der Klassenerhalt noch erreicht werden. "Wir fangen nicht an zu träumen, nur weil wir im Moment besser spielen", erklärt Co-Trainer Stefan Schmitz sen, der Spanien-Kurzurlauber Jörg Berens zuletzt an der Linie vertrat. Über Ostern ist das Team erst als Helfer beim Junioren-Turnier des SVB gefragt, am Montag (16 Uhr) ist im SV Deutz 05 der Tabellenvorletzte am Höfer Weg zu Gast. "Es ist viel für uns drin, zumal wir jetzt endlich mal mit personellen Alternativen arbeiten können", sagt Schmitz.

(mane)