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BBZ Opladen: Leonie Schütter träumt vom BBZ-Aufstieg

Basketball : Schütter träumt vom BBZ-Aufstieg

Die 22-jährige Opladenerin ist die herausragende Kraft beim Basketball-Zweitligisten.

Die Basketballerinnen des BBZ Opladen haben einen Lauf. Derzeit ist die Mannschaft von Trainerin Grit Schneider klar Auf Kurs in Richtung Play-offs. Großen Anteil am Höhenflug des Zweitligisten hat die 22-jährige Flügelspielerin Leonie Schütter. Sie war auch am vergangenen Wochenende bei der Derby-Niederlage gegen die TG Neuss Tigers mit 25 Punkten die mit Abstand beste Werferin im Opladener Team. „Leonie ist für den Verein sportlich wie menschlich ein absoluter Glücksgriff. Für ihr Alter ist sie erstaunlich weit und ist nicht umsonst schon Kapitän der Mannschaft“, betont Schneider.

Schon seit fünf Jahren schnürt Schütter ihre Schuhe für das BBZ. Beim TB Wülfrath lernte die Studentin für Soziale Arbeit das Einmaleins des Basketballs, von dort aus ging es zu den Phönix-Ladies nach Hagen. Im Südwestfälischen sammelte sie bereits mit 16 Jahren Erfahrungen in der zweiten Bundesliga – und dort wurde Schneiders Vorgängerin Birgit Kunel auf sie aufmerksam. „Dann ging alles ganz schnell, zumal sich Hagen auch in der zweiten Liga nicht halten konnte. Ich bin total froh, in Opladen gelandet zu sein“, sagt Schütter.

Zunächst spielte sie noch parallel für die Opladener Regionalliga-Reserve, doch inzwischen ist Schütter nur noch für das Bundesliga-Team im Einsatz. „Sie hat den Mannschaftsgedanken total verinnerlicht. Das ist ein unschätzbarer Vorteil. Außerdem verstehen wir uns mittlerweile blind: Leonie weiß immer sofort, was ich von ihr möchte“, betont die Trainerin. Sie sieht sich durch die Leistungen Schütters darin bestätigt, verstärkt auf deutsche Spielerinnen zu setzen.

Angebote von Erstligisten haben sie bereits erreicht, doch die in Heiligenhaus wohnende Spielerin denkt nicht an einen Wechsel. „Mein Traum ist, mit Opladen irgendwann einmal in die erste Liga aufzusteigen. Ich fühle mich in der Mannschaft und dem Verein sehr wohl und ich möchte spielen. Das wäre bei einem Erstligisten wohl nicht der Fall gewesen“, sagt Schütter, die anlässlich ihres Studiums in einem Wohnheim für geistig behinderte Menschen arbeitet. In ihrer Freizeit setzt sie aber alles daran, dass der Traum von der ersten Liga weiterlebt.