Basketball, 2. Frauen-Bundesliga : BBZ setzt auf Größe, um Negativlauf zu beenden

Die Zweitliga-Basketballerinnen empfangen die BG 89 Avides Hurricanes. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie gegen die Topmannschaften der Liga peilt das Team von Trainerin Grit Schneider nun einen Sieg an.

Basketball, 2. Bundesliga Nord: BBZ Opladen – BG 89 Avides Hurricanes (Frauen). Egal in welcher Sportart: Auch die Trainer sind in diesen Tagen, Wochen und Monaten wahrlich nicht zu beneiden. Ständig wechselnde Verordnungen, Spielplan-Änderungen oder längere Pausen gehören inzwischen zum Alltag. „Wenn wir eines in der Corona-Zeit gelernt haben, dann, dass wir nicht weiter als zwei Wochen im Voraus planen können“, sagt Grit Schneider. Die Trainerin des Basketball-Zweitligisten BBZ Opladen betont: „Es gilt einfach, sich auf diese Voraussetzungen einzustellen.“ Am Samstag (18 Uhr) empfängen sie und ihr Team den direkten Tabellennachbarn aus dem niedersächsischen Rotenburg. Ziel ist, nach zuvor fünf Niederlagen in Serie wieder einen Sieg zu feiern.

Das gelang Opladen im Hinspiel. Im Januar setzte sich BBZ klar mit 71:61 durch. Aktuell trennt die beiden Teams in der Tabelle indes nur ein Zähler. „Das wird aber eine schwierige Aufgabe, denn die Hurricanes haben sich nach einem wackeligen Start extrem gesteigert. Sie haben eine ausgeglichene, stark besetzte Mannschaft. Wir werden am oberen Limit spielen müssen“, betont Schneider angesichts der jüngsten Ergebnisse des Konkurrenten. Vor allem auf Pia Mankertz muss das BBZ-Team achten. Das erste Aufeinandertreffen hatte die Leistungsträgerin noch verpasst. Sie ist in der Lage, Spiele im Alleingang zu entscheiden.

  • Maurice Meurer (Mitte) war auch schon
    Handball, 3. Liga : TuS 82 Opladen schließt seine Kaderplanung ab
  • Der Mettmanner Sebastian Wiesemann (links) setzt
    Corona : Basketball-Saison endet ohne ein Spiel
  • Der Grevenbroicher Christoph Baum erreicht als
    Basketball : Heidelberg erreicht mit Hilfe aus dem Rhein-Kreis Pokalfinale

Für die Opladenerinnen wird es darauf ankommen, ihre Größenvorteile unter den Körben auszunutzen. Hier kommt es vor allem auf Martha Middeler und Karolina Krabbe an. An Motivation mangele es laut Schneider nicht. „Die Beteiligung an den Trainingseinheiten ist nach wie vor überragend und die gesamte Mannschaft zieht super mit. Es wäre schön, wenn wir uns jetzt für die harte Arbeit mal wieder belohnen könnten“, sagt sie. Corinna Flaskamp und Laura Zdravevska sind weiterhin verletzt und verpassen die Partie.