Basketball, 2. Frauen-Bundesliga : BBZ Opladen darf trainieren, aber nicht spielen

Das Team von Trainerin Grit Schneider ist ebenfalls vom Lockdown betroffen. Der Betrieb in der 2. Basketball-Bundesliga ist ausgesetzt, die Spielerinnen dürfen aber immerhin weiterhin gemeinsam trainieren.

Für die Basketballerinnen des BBZ Opladen hat erneut die Zeit des Wartens begonnen. Die 2. Bundesliga Nord setzt den Spielbetrieb nicht zuletzt wegen des aktuellen Lockdowns vorerst bis zum 10. Januar aus. „Wir haben nicht damit gerechnet, weil es bei uns in der Liga auch keine neuen Fälle gab und wir eigentlich unter den Profistatus fallen“, sagt BBZ-Trainerin Grit Schneider. Sie stehe in engem Austausch mit der spielleitenden Stelle. „Es hätte durchaus weitergespielt werden können, aber wir akzeptieren die Entscheidung und fügen uns natürlich.“ Anfang des neuen Jahres soll über eine mögliche Fortsetzung der Meisterschaftsrunde entschieden werden. In welchem Modus dann weitergespielt werden könnte, ist noch unklar.

Nach den Niederlagen bei den Capital Bascats Düsseldorf und gegen Eintracht Braunschweig war die anfängliche Euphorie der Opladener schon vor der Zwangspause ein wenig dahin. Gerne hätten Schneider und Co. nach der verlorengegangenen Tabellenführung weitergespielt und das Jahr mit positiveren Ergebnissen abgeschlossen. „Darum geht es uns aber nicht: Die Mannschaft soll die Zeit jetzt für die Entwicklung nutzen“, sagt die Trainerin. „Wir haben in diesen Partien nicht gut gespielt und unsere Grenzen aufgezeigt bekommen.“

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Auch wenn der Ligabetrieb derzeit pausiert, dürfen Opladens Frauen weiter trainieren. In drei Einheiten pro Woche arbeitet Schneider mit ihrem Team an den Defiziten. „Unser Ziel ist, gestärkt aus der Pause zu kommen“, betont die Übungsleiterin. Vor allem im Angriff will sie die Lehren aus den beiden Niederlagen gegen Düsseldorf und Braunschweig ziehen. Auch sollen sich ihre BBZ-Frauen im Passspiel verbesern und noch mehr als Kollektiv auftreten.

Die erneute Zwangspause hat für das BBZ-Team immerhin etwas Positives – zumindest aus personeller Sicht. Centspielerin Martha Middeler hat ihr geplantes Auslandssemester in Spanien abgesagt und bleibt somit für die zweite Saisonhälfte an Bord. Eine sowohl für Schneider als auch die gesamte Mannschaft erfreuliche Nachricht. Darüber hinaus kehrt Sarah Stock von ihrem Studium aus Spanien zurück und wird den Kader ebenfalls verstärken. Einzig Lara Brinkmann wird sich für ein halbes Jahr nach Norwegen zum Studieren verabschieden.