Basketball : Basketballerinnen des BBZ Opladen gehen ihren Weg weiter

Der Zweitligist BBZ Opladen wurde zwar durch die Coronavirus-Pandemie um die Play-Offs gebracht, kann mit der Saison aber sehr zufrieden sein und wird deswegen seinen Ansatz weiterverfolgen. Trainerin Grit Schneider und ihr Assistent Marcin Hansen bleiben an Bord.

Von einer kurzen Schwächephase um die Karnevalszeit herum hatten sich die Basketballerinnen des BBZ Opladen wieder erholt, hatten gerade Siege gegen das Schlusslicht aus Chemnitz sowie den Tabellenführer Bergische Löwen aus Bergisch Gladbach gefeiert. Der von Grit Schneider trainierte Zweitligist fieberte als aktueller Vierter den Play-Offs entgegen, als einen Spieltag vor dem Ende der regulären Runde die Saison vorzeitig abgebrochen wurde. „Das ist schon extrem schade, dass meine junge Mannschaft um diesen Höhepunkt gebracht wurde. Aber in Anbetracht der Entwicklung durch das Coronavirus war die Entscheidung alternativlos“, betont Schneider, die insgesamt sehr zufrieden auf die Spielzeit zurückblicken kann.

Zum ersten Mal setzten die Opladener Frauen auf den „rein deutschen Ansatz“, verzichteten somit auf die Unterstützung von gut bezahlten Profis aus dem Ausland. „Die Mannschaft hat von Beginn an viele Dinge hervorragend umgesetzt. Jede Spielerin hat Verantwortung übernommen, und unter dem Strich war es bei unserer Spielweise egal, wer punktet“, so Schneider, die genau wie Co-Trainer Marcin Hansen auch in der kommenden Spielzeit das Kommando bei den Opladenerinnen innehaben wird.

Gerade in dieser Krisensituation, in der ein Ende noch nicht in Sicht ist, vertraut man beim BBZ umso mehr dem „deutschen Ansatz“. Laut Schneider wisse man aber auch selber noch nicht, wie es nach überstandenem Zeitraum ohne Sport weitergehen wird. Die eigene Sponsorenlandschaft habe ebenfalls mit Problemen zu kämpfen. „Wir planen dennoch für die neue Saison ganz normal“, sagt Schneider.

Die Trainerin hat auch schon Zusagen von Spielerinnen erhalten: Leonie Schütter als absolute Leistungsträgerin dürfte auch in Zukunft das BBZ-Team anführen. Spielerinnen wie Emilia Tenbrock, Sarah Stock oder Martha Middeler liebäugeln mit einem Semester im Ausland, was allerdings in der aktuellen Situation schwer planbar sein wird. „Wir stehen aber auch schon mit externen Spielerinnen im Austausch, und hier werden wir zu gegebener Zeit Positives vermelden können. Wir bleiben unserer Linie in jedem Fall treu, weiter auf junge, talentierte und deutsche Spielerinnen Wert zu legen“, erklärt die Übungsleiterin. Der Erfolg in der abgebrochenen Runde sollte jedem im BBZ darin bestärken.