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BBZ Opladen: Basketballerinnen verlieren Derby gegen Neuss

Basketball in der Region : BBZ Opladen erleidet Rückschlag gegen Neuss

Die Zweitliga-Frauen von BBZ unterliegen Neuss deutlich. Auch die Giants II und Fast-Break verlieren klar.

Basketball, 2. Bundesliga Nord: BBZ Opladen – TG Neuss Tigers (Frauen) 76:85 (33:39). Im Derby gegen den Herausforderer aus Neuss mussten sich Opladens Basketballerinnen geschlagen geben. Für das Team von Trainerin Grit Schneider ist die Niederlage ein Rückschlag im Kampf um eine Spitzenplatzierung. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass der Gegner über viel Qualität verfügt“, sagte Schneider. „Wir hätten diese Begegnung sicherlich gewinnen können, haben aber in den wichtigen Momenten nicht die richtigen Entscheidungen getroffen.“ Leonie Schütter war mit 25 die überragende Kraft im BBZ-Team und erhielt von der Trainerin ein Sonderlob.

BBZ Dulkaldiroglu, Beckert, Wolff (9), Stock (11), Schütter (25), Flaskamp (2), Zdravevska (15), Schmidt (2), Marré (2), Middeler (4), Tenbrock (6/1).

1. Regionalliga: TSV Bayer 04 Leverkusen II – BSV Münsterland Baskets Wulfen 70:84 (33:52). Einmal mehr haben die Reserve-Basketballer der Giants nicht ihr Leistungsvermögen abrufen können und so die zweite Niederlage in Serie kassiert – ein herber Rückschlag im Rennen um die Play-off-Plätze. Vor allem die schwache Wurfausbeute war ausschlaggebend für die Pleite. „Immerhin haben meine Jungs nach einem deutlichen Pausenrückstand kämpferisch überzeugt und sich nicht hängen lassen. Das macht Hoffnung für die kommenden Aufgaben“, sagte Trainer Jacques Schneider.

TSV Bayer 04 II Merkens (3), Sitah (3), Nick (11), Engelhardt (13), Queck (10), Krvavac, Twiehoff (5), Selimovic (7), Winter (4), Sagemüller (6), Ireland (8).

2. Regionalliga: DJK Adler Frintrop – SC Fast-Break 85:69 (49:28). Einen gebrauchten Tag erwischten die Fast-Break-Basketballer, die sich im Spitzenspiel in Essen – wie schon in der Hinrunde – deutlich geschlagen geben mussten. „Wir waren schlecht und die Schiedsrichter auch. Diesmal passte bei uns gar nichts zusammen“, sagte Trainer Thomas Pimperl. Die Leverkusener rannten dem sportlichen Geschehen von Beginn an hinterher, verstrickten sich häufig in unnötigen Einzalaktionen und gerieten früh zweistellig in Rückstand. Pimperl kritisierte vor allem die Defensivarbeit seines Teams bei den Jugendkraftlern.

Einzig Fast-Break-Youngster Jonas Marx zeigte an diesem Ende des Spielfeldes vorbildlichen Einsatz. Kurios: Coach Pimperl bekam keine Statistik ausgehändigt, da die Schiedsrichter nach der Schlusssirene nicht mehr aus ihrer Kabine kamen.