Bayers Fußballerinnen verlieren 0:3 gegen den 1. FFC Frankfurt

Frauenfußball-Bundesliga : 1. FFC Frankfurt ist eine Nummer zu groß für Bayers Frauen

Das Team von Trainerin Verena Hagedorn war mit der 0:3-Niederlage noch gut bedient. Bereits am Mittwoch geht es für die Fußballerinnen in Essen weiter.

Die Fußballerinnen von Bayer 04 müssen weiter auf ihren ersten Liga-Sieg gegen den 1. FFC Frankfurt warten – und sie waren schon durchaus näher dran an einem Erfolg gegen den Favoriten. Vor enttäuschender Kulisse im Ulrich-Haberland-Stadion bot das Team von Trainerin Verena Hagedorn fußballerische Magerkost und hätte durchaus deutlicher verlieren können als „nur“ mit 0:3 (0:2). „Das war heute leider nichts – ein wirklich schlechtes Spiel“, sagte die ehemalige Nationalspielerin und ärgerte sich. Der starke Auftritt vergangene Woche in Potsdam hatte trotz einer Niederlage Hoffnungen geweckt, denen die Leverkusenerinnen dieses Mal nicht einmal im Ansatz gerecht wurden.

Defensiv ließen Bayers Fußballerinnen dem FFC viel zu viel Raum, gerieten trotz intensiver Vorbereitung mehr als einmal bei den gefährlichen Ecken der Gäste ins Schwimmen und konnten von Glück sprechen, dass das Resultat nicht deutlicher ausfiel. Die Gegentreffer resultierten aus drei Kontern, die durch Fehler im Aufbau eingeleitet, von Frankfurt gut ausgespielt und durch Laura Feiersinger (15.), Laura Freigang (39.) und Margarita Gidion (65.) erfolgreich abgeschlossen wurden.

Überhaupt lief nach vorne so gut wie nichts zusammen. Die beste Chance der insgesamt viel zu harmlosen Leverkusenerinnen ging auf das Konto von Lena Uebach, die beim Stand von 0:1 nur den Pfosten traf. „Vielleicht wäre mehr gegangen, wenn dieser Ball drin gewesen wäre. Aber wir haben uns mehr auch einfach nicht verdient, weil wir auf dem Platz keine Einheit waren. Heute sah es viel zu oft so aus, als wäre jede Einzelne auf sich allein gestellt“, bemängelte Hagedorn. Aufarbeiten will die Trainerin die schwache Vorstellung gegen den FFC möglichst schnell. Schließlich soll sich ein solcher Auftritt besser nicht wiederholen.

Viel Zeit dafür bleibt nicht. Schon am Mittwoch wartet die nächste knifflige Aufgabe auf die Leverkusenerinnen. Sie müssen bei der SGS Essen antreten. Wenn sie dort eine Chance auf Zählbares haben wollen, müssen sie sich ohne Frage deutlich steigern und möglichst wieder so überzeugend auftreten wie noch vor einer Woche in Potsdam.

Bayer 04 Klink – Heinze, Friedrich, Barth, Oliveira Leite – Sahlmann, Rackow (46. Reger), Csiszár – Uebach (75. Kempe), Mayr (46. Vinken), Rudelic.

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