Bayer 04 Leverkusen: Lazarett von Bayers Fußballerinnen lichtet sich

Langzeitverletzte melden sich zurück : Lazarett von Bayers Fußballerinnen lichtet sich

In der Bundesliga ist der Werksklub am Sonntag (14 Uhr) in Freiburg gefordert. Coach Achim Feifel hat wieder mehr Optionen.

Noch ist die Vorgabe von Achim Feifel möglich. Wenigstens vier Punkte aus den letzten drei Partien des Jahres hatte sich der Coach von Bayers Erstliga-Fußballerinnen gewünscht. Drei davon haben sie sich am vergangenen Wochenende mit dem 2:0 gegen Essen schon gesichert. Mindestens einer soll nun am Sonntag im Rückspiel beim SC Freiburg dazukommen. Aber das wird nicht einfach. Das Hinspiel gewannen die Rheinländerinnen zwar, konnten aber auch von Glück sagen, dass der SCF mit seinen Chancen zu sorglos umging.

Auch zuletzt gegen Essen war eine gehörige Portion Glück im Spiel. „Wir müssen uns deutlich steigern, wenn wir aus dem Breisgau etwas mitnehmen wollen“, sagt Feifel. Er rechnet mit einem Gegner, der nach der Niederlage im ersten Treffen höchst motiviert sein dürfte – und den er deutlich besser sieht, als es die aktuelle Platzierung aussagt.

Glück im Unglück hatte indes Ivana Rudelic. Ihre Verletzung aus der Begegnung mit der SGS stellte sich „nur“ als Bänderriss heraus. In Freiburg wird sie Bayer freilich trotzdem fehlen. „Wir werden sie schmerzlich vermissen“, betont ihr Trainer. Ob Henrietta Csiszár (Probleme im Sprunggelenk) und Ann-Kathrin Vinken (krank) beim Viertletzten auflaufen können, ist zumindest fraglich.

Da trifft es sich gut, dass das Lazarett des Bayer-Teams sich zunehmend lichtet und Feifel wieder mehr Auswahl hat als über weite Strecken der Saison. Kapitänin Merle Barth stand gegen Essen schon wieder in der Startelf. Die Langzeitverletzten Isabel Kerschowski und Frederike Kempe kamen zu ersten Teileinsätzen. Und Saskia Meier saß zumindest auf der Bank. Auch Lena Uebach (Gelb-Rot-Sperre) und Gianna Rackow (krank) sind zurück. Noch zu früh kommt die Partie für Karoline Heinze, Jessica Wich, Nicole Banecki und Antonia Göransson.