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Bayer 04 Leverkusen: Fußballerinnen treten beim SC Freiburg an

Fußball, Frauen-Bundesliga : Fußballerinnen peilen den fünften Sieg in Serie an

Das Team von Achim Feifel ist auch dank des entgegenkommenden Spielplans gut in die Bundesliga gestartet. In Freiburg müsse für Zählbares allerdings die beste Saisonleistung her, mahnt der Trainer.

Der SC Freiburg ist so etwas wie der Lieblingsgegner von Bayers Fußballerinnen. Seit der Amtsübernahme von Trainer Achim Feifel haben die Leverkusenerinnen stets gegen den SCF gepunktet. Noch dazu treten er und seine Schützlinge die Reise zum Auswärtsspiel im Breisgau (Samstag, 13 Uhr/Magenta Sport) nach zuletzt vier Pflichtspielerfolgen in Serie und als Tabellendritter der Liga an.

„Wir können selbstbewusst nach Freiburg reisen“, betont Feifel. „Selbstvertrauen ist gut, Übermut aber überhaupt nicht.“ Darum hat er unter der Woche viel Wert darauf gelegt, dem Team die Größe der Herausforderung zu verdeutlichen. „Wir werden unsere beste Saisonleistung benötigen, um dort Erfolg zu haben“, ist er überzeugt.

Das hat einerseits damit zu tun, dass auch frühere Erfolge gegen Freiburg stets knapp waren. Und andererseits damit, dass die Tabelle ein trügerisches Bild bietet. Denn während Bayer es erst zum Ende der Hinrunde mit den Topteams zu tun bekommt, hat der Achte Freiburg diese Duelle bereits hinter sich – und dabei oft eine gute Figur gemacht.

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In Hoffenheim (1:2) und gegen Frankfurt (0:1) hätte das Ergebnis durchaus anders ausfallen können. Und über das überraschende Remis gegen Wolfsburg (2:2) müssen sich die Freiburgerinnen Feifels Meinung nach sogar noch ärgern. „Dieses Spiel hätten sie gewinnen können – und eigentlich sogar müssen“, lautet sein Fazit nach dem Video-Studium.

Aufpassen sollen seine Schützlinge insbesondere nach Ballverlusten. Denn schnelle Gegenangriffe mit rasch nachrückenden Spielerinnen gehören zu den Spezialitäten des Gegners. „Hier müssen wir brutal aufpassen“, warnt der Trainer. Defensiv sei zudem wichtig, dem spielerisch starken Konkurrenten möglichst wenig Raum zu lassen.

Abgesehen davon setzt der Fußballlehrer bei eigenen Ballgewinnen ebenfalls auf schnelle Konter. Dafür wäre es sicher gut, wenn Milena Nikolic dabei ist, deren Einsatz aber noch in Frage steht. Im Kader stehen wird derweil erstmals Linksverteidigerin und Bayern-Leihgabe Julia Pollak, die als technisch starke Spielerin in der Lage ist, das Spiel neben ihrer zuverlässigen Abwehrarbeit auch mit Offensivaktionen zu bereichern – beides Qualitäten, die in Freiburg gefragt sein dürften.