Bayer 04 Leverkusen: Fußballerinnen sind beim Letzten in Duisburg gefordert

Frauen-Bundesliga : Fußballerinnen sind beim Letzten in Duisburg gefordert

Nach der Niederlage gegen Sand ist für Bayers Fußballerinnen vor dem Spiel in Duisburg. Trainer Achim Feifel warnt, den „unbequemen Gegner“ nicht zu unterschätzen.

Die unnötige Niederlage gegen den SC Sand schmerzt Bayers Fußballerinnen zwar immer noch, aber immerhin sind die personellen Auswirkungen nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. Für das Spiel am Sonntag in Duisburg (14 Uhr) müssen Lena Uebach und Nicole Banecki natürlich noch passen. Aber Coach Achim Feifel rechnet schon in wenigen Wochen mit der Rückkehr des Duos.

Denn Uebachs Knieverletzung sah zwar böse aus, entpuppte sich aber im Nachhinein „nur“ als eine Meniskusquetschung – und nicht etwa als Kreuzbandriss. Und auch Neuzugang Nicole Banecki kam mit einem einfachen Bänderriss vergleichsweise glimpflich davon. Gute Nachrichten gab es zudem von den Auswahlspielerinnen im Kader, die sich allesamt gesund und fit zurückgemeldet haben.

Anders als die Leverkusenerinnen, die bis zum Spiel gegen Sand einen wirklich ordentlichen Start hingelegt haben, ist der MSV in der Liga bisher noch ohne Zähler. Dennoch warnt Feifel davor, den Tabellenletzten als dankbaren Gegner zu erwarten. Er nimmt die bisherigen Partien als Warnung. Denn erstens mussten die Zebras sich bereits mit den Top-Teams Wolfsburg, München und Essen messen. Und drei von fünf Niederlagen fielen knapp aus: 1:2 in Köln und Essen, 0:1 gegen Freiburg.

Feifels Fazit: Duisburg ist sehr unbequem und macht es dem Gegner nicht leicht. „Sie stehen sehr tief, machen die Räume brutal eng und lauern auf Konter“, warnt er. Es sei darum sehr wichtig, gut aufzupassen und nicht ins offene Messer zu laufen. Wie gefährlich der MSV sein kann, wissen die Leverkusenerinnen auch noch aus eigener Erfahrung. Nach der nicht erwarteten Niederlage beim letzten Gastspiel in Duisburg musste Bayer bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern.

Mehr von RP ONLINE