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Bayer 04 Leverkusen: Fußballerinnen müssen in Quarantäne

Fußball, Frauen-Bundesliga : Fußballerinnen von Bayer müssen in Quarantäne

Am Dienstag wurde eine Spielerin positiv auf das Coronavirus getestet. Nun muss das gesamte Team inklusive Trainer und Staff zwei Wochen in häusliche Quarantäne.

Bisher hatte die Corona-Pandemie Bayers Fußballerinnen nur am Rande gestreift. Aber nach Liga-Unterbrechung, Geisterspielen und der Quarantäne von Ivana Rudelic ist das Team von Trainer Achim Feifel seit dieser Woche nun auch direkt betroffen. Am Dienstag wurde eine Spielerin positiv getestet – mit erheblichen Folgen.

Das Leverkusener Gesundheitsamt ordnete für das gesamte Team eine sofortige häusliche Quarantäne an. Das bedeutet für die Mannschaft inklusive Trainer- und Betreuerstab, dass sie die eigenen vier Wände für zwei Wochen nicht verlassen darf. Damit fällt zwangsläufig auch das für Sonntag geplante Spiel gegen den FC Bayern aus. Weitere Begegnungen sind zunächst nicht betroffen, weil Bayer nach dem München-Spiel ohnehin erst in der zweiten Dezember-Woche wieder hätte antreten sollen.

Wie es nun weitergeht, hängt von den weiteren Testergebnissen ab. In einer ersten Runde wurden alle übrigen Personen, die am Sonntag mit beim Auswärtsspiel in Meppen waren (3:0), negativ getestet. Erfahrungsgemäß bietet das aber keine Sicherheit dafür, dass sich tatsächlich niemand angesteckt hat.

Zur Frage, wer genau positiv auf Covid-19 getestet wurde, hüllt sich der Verein in Schweigen. Bekanntgegeben wurde lediglich, dass die betreffende Spielerin bislang keine Symptome zeigt. Ein neuer Termin für das Duell mit dem FCB steht noch nicht fest. Erst einmal haben Bayers Fußballerinnen aber auch andere Sorgen. Immerhin haben sie während des Trainingsverbots beim ersten Lockdown Erfahrungen mit den Möglichkeiten gesammelt, wie individuelles Training gestaltet werden kann.