Bayer 04 Leverkusen: Fußballerinnen fahren mit Zuversicht zum MSV Duisburg

Kellerduell in Duisburg : Fußballerinnen fahren mit Zuversicht zum MSV

Der von Verena Hagedorn trainierte Bundesligist ist am Sonntag (14 Uhr) in Duisburg zu Gast.

Der Sieg gegen Mönchengladbach und der Punktgewinn gegen den SC Sand haben Bayers Bundesliga-Fußballerinnen gutgetan. Das war in den Übungseinheiten unter der Woche zu spüren. Hängen gelassen haben sich die Leverkusenerinnen zwar auch nach zum Teil herben Pleiten nie. Aber durch die Erfolge in den beiden Heimspielen gehen sie mit Rückenwind in das wichtige Kellerduell am Sonntag beim MSV Duisburg (14 Uhr, PCC-Stadion). „Das Ergebnis und die Art und Weise, wie wir das Unentschieden noch geholt haben, gibt uns ein gutes Gefühl. Das Selbstvertrauen ist gewachsen“, sagt Trainerin Verena Hagedorn.

Ob das spielfreie Wochenende – die Partie gegen Mönchengladbach ist ausgefallen und wird am Mittwoch nachgeholt – den Zebras nun nutzt oder schadet, ist der ehemaligen Nationalspielerin egal. Sie schaut nur auf ihr Team. „Und uns hat es in jedem Fall genutzt, dass wir spielen konnten“, sagt sie. Mut macht neben den letzten Ergebnissen und dem Tabellenstand auch die Erfahrungen aus dem ersten Treffen mit dem MSV im vergangenen Oktober. Das gewann Bayer 04 nach überzeugender Leistung mit 4:1 (2:0). „Damals haben wir unsere sicherlich vorhandenen spielerischen Vorteile hervorragend aufs Feld gebracht, sehr gut in die Spitze gespielt und waren richtig präsent“, betont Hagedorn. Eine solche Präsenz sei auch dieses Mal wieder gefragt, um von Beginn an keine Zweifel aufkommen zu lassen, wer in der Partie den Ton angibt.

Zusätzliche Nahrung erhielt die gute Laune der Übungsleiterin und ihrer Trainingsruppe unter der Woche durch die Rückkehr von Merle Barth ins gewohnte Vorbereitungsprogramm. Ein Platz in der Startelf steht aber nicht zur Diskussion. Das käme noch zu früh. Aber möglicherweise reicht es für sie schon für einen Kurzeinsatz. Verzichten muss Hagedorn neben den vielen Langzeitverletzten sicher auch auf Saskia Meier, die imTraining umgeknickt ist und mit etwas Glück gegen Wolfsburg wieder dabei sein kann. Die eine oder andere weitere Personalie lässt sich erst kurzfristig entscheiden.

Aber gleich in welcher Besetzung Bayer 04 antreten kann, bange ist der Trainerin so oder so nicht. „Spielerisch haben wir in jedem Fall auch dieses Mal wieder einen Vorteil und den müssen wir nutzen“, fordert sie. Die Motivation ist groß. Denn die Leverkusenerinnen wissen: Bei einem Sieg in Duisburg hätten sie beste Chancen auf den Klassenerhalt.

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