Auswärtsspiele für SV Schlebusch und FC Leverkusen

Start in die zweite Saisonhälfte : SVS außer Form, FCL voller Optimismus

Schlebuschs Co-Trainer Kristian Fischer wünscht sich einen mutigen Auftritt seiner Mannschaft, die in Windeck zu Gast ist. Der Bezirksligist FC Leverkusen startet beim TV Hoffnungsthal in die zweite Saisonhälfte.

Landesliga: TSV Germania Windeck – SV Schlebusch. Auf eine ziemlich durchwachsene Vorbereitungsphase blicken die Schlebuscher Fußballer zurück. Der letzte Test beim Kreisligisten SV Altenberg ging überraschend mit 1:2 (1:0) verloren, den Führungstreffer hatte noch Nick Rohrbeck erzielt, ehe die Partie in die andere Richtung kippte. „Diese Phase ist aber jetzt abgehakt und wir konzentrieren uns voll auf die anstehende Aufgabe“, betont Co-Trainer Kristian Fischer.

Am Sonntag (15 Uhr) ist sein Team zu Gast beim Tabellensiebten in Windeck, der nur drei Punkte hinter den Schlebuschern rangiert. Man müsse dort laut Fischer eine gute Balance zwischen konzentrierter Verteidigungsarbeit und Mut in der Offensive finden. Torhüter Christoph Geschonneck plagt sich mit einer Schulter-Blessur herum, auch das Mitwirken von Michael Urban (Knie) und Fabian Nentwig (Oberschenkel) ist derzeit noch ungewiss.

Bezirksliga: TV Hoffnungsthal – FC Leverkusen. An das Hinspiel gegen den Tabellensechsten aus dem Vorort von Bergisch Gladbach haben die FCL-Fußballer gute Erinnerungen. Damals setzte sich die Mannschaft zuhause knapp mit 1:0 durch. Doch seitdem ist viel passiert. Das weitgehend erfolglose Trainerduo Daniel Cartus und Daniel Honnef steht beim FCL längst nicht mehr an der Seitenlinie und Klubchef Michael Kunz hat erneut den Job des Interimstrainers übernommen. Seitdem haben sich die Leverkusener stabilisiert und bis auf Rang zehn vorgearbeitet.

Am Sonntag (15.15 Uhr) steht nun der zweite Vergleich mit dem TVH an. „Mit einem Sieg jetzt können wir nach Punkten mit ihnen gleichziehen. Das wäre schon eine tolle Sache“, betont Kunz, der lediglich auf den kranken Vincenzo Bosa verzichten muss. Dafür kehrt Marvin Grober nach abgelaufener Rotsperre in den Kader zurück – und Kunz erhofft sich von dem vor dieser Saison mit vielen Vorschusslorbeeren gekommenen Zugang starke Akzente in der Offensive.

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