Lokalsport: Aufsteiger SC Hitdorf ist die Überraschung in der Kreisliga

Lokalsport: Aufsteiger SC Hitdorf ist die Überraschung in der Kreisliga

Während die Fußballer des SVS II ihren Ansprüchen in der A-Liga hinterherhinken, können der SV Bergfried und der SCH zufrieden sein.

Für die Reserve des SV Schlebusch verlief die Hinrunde in der Kreisliga A ernüchternd. Lediglich elf Punkte sammelte das Team in 13 Partien, überwinterte damit aber dennoch nicht auf einem Abstiegsrang, da in Prometheus Porz (neun Punkte), Rondorf (acht) und Gremberg Humboldt (vier) drei Teams noch weniger erfolgreich waren. SVS-Trainer Sven Cläs hat sich zum Bezirksligisten Flittard verabschiedet, inzwischen wurde der neue Übungsleiter der Mannschaft vorgestellt: Bayer Kesisoglu soll in den nächsten eineinhalb Jahren die Geschicke leiten. "Wir beim SV Schlebusch setzen auf Kontinuität, die uns zuletzt etwas abhandengekommen war", sagte Geschäftsführer Ercihan Kurt. Kesisoglu stand zuletzt beim Mittelrheinligisten SG Worringen an der Seitenlinie, zuvor war er unter anderem beim VfL Leverkusen, FK Srbija Leverkusen und Genclerbirligi Opladen als Trainer aktiv. "Jetzt gilt es erst einmal, wieder den Rhythmus zu finden", betont Kesisoglu. Durch Totensonntag, den Spielplan und zwei Ausfälle bedingt, bestritt der SVS II am 19. November sein vorerst letztes Spiel (1:3 beim SC West). Bislang ist ein Testspiel angesetzt - am 21. Januar in Flittard. Die Meisterschaft beginnt am 18. Februar mit dem Nachholspiel in Gremberg-Humboldt, eine Woche später reist die Schlebuscher Landesliga-Reserve zu Prometheus Porz.

Eine fast perfekte Hinserie haben hingegen die Fußballer des SV Bergfried hingelegt. Wäre da nicht der Stotterstart gewesen. "Unser Ziel waren zwei Punkte im Schnitt pro Spiel, nun haben wir etwas mehr. Daher können wir absolut zufrieden sein, zumal es so holprig begann", sagt Übungsleiter André Fanroth. Seit dem 3:7 beim TFC Köln, wo Bergfried am dritten Spieltag eine Zwei-Tore-Führung verspielte, ist das Team ungeschlagen. Der Abbruchsieg gegen Mülheim, als beim Stand von 2:0 ein Kölner den Schiedsrichter anging, war der Auftakt einer tollen Serie: Elf Spiele und acht Siege folgten.

Auch wenn einige Verletzungen (wie vom Zugang Dominik Schmitz) den Kader dezimierten, liegt der Schlüssel des Erfolgs im Angriff. Sascha Künzel und Sebastian Bamberg erzielten jeweils 16 Tore und damit 32 der insgesamt 41 Treffer. Zur Rückrunde wird Routinier Jan Röder - bislang Co-Trainer der 2. Mannschaft - aus dem "Ruhestand" zurückkehren - und nach einem Aufbauprogramm bis zum Rückrundenauftakt gegen Stammheim (25. Februar) eine Option sein.

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14 Spiele, 22 Punkte, 14 Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz: Die Hinserie des Fußball-Kreisliga-A-Aufsteigers SC Hitdorf überraschte viele. "Wenn man bedenkt, dass wir auch Punkte hergeschenkt haben und noch einiges zu lernen haben, dann war das überragend", sagt Trainer Udo Dornhaus. Dabei musste der Coach 21 Spieler einsetzen, nur Daniel Wagner und Robin Timm kamen in allen 14 Hinrundenpartien zum Einsatz. Verbesserungspotenzial gibt es in statistischer H insicht: 38 Gelbe Karten und vier Platzverweise bringen nur einen hinteren Platz in der Fairplay-Tabelle. Dafür sind die Tore auf viele Schultern verteilt: Justin Prensena traf sechsmal, Marlon Beckhoff fünfmal. Die übrigen 19 Treffer haben zehn verschiedene Akteure erzielt.

Für den 13. Januar ist ein Test beim SV Berghausen II anberaumt, die Meisterschaft fängt erst wieder am 25. Februar mit der Partie gegen Deutz II an. "40 Punkte wird man nicht mehr brauchen, da Neubrück zurückgezogen hat. Aber die zu erreichen, sollte weiter unser Ziel sein, damit wir nicht Gefahr laufen, nachzulassen", sagt Dornhaus.

(mane)