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Athleten des TSV Bayer 04 Leverkusen unterbieten ihre Bestleistungen

Leichtathletik : TSV-Athleten übertreffen ihre Bestleistungen

Bei verschiedenen Meetings stellen die Sportlerinnen und Sportler aus Leverkusen neue persönliche Bestmarken auf und beweisen gute Form für die NRW-Hallenmeisterschaften Anfang Februar.

Die Hürdensprinter des TSV Bayer 04 Leverkusen kamen mehr als zufrieden vom Meeting des LAC Chemnitz zurück. Marlene Meier, Franziska Schuster und Anna Jablonski verbesserten ihre Bestleistungen. „Das war ein wirklich starker Auftritt der Drei“, befand Trainer Markus Irrgang. Einziger Wehrmutstropfen: Tim Eikermann konnte nicht starten, da er sich im Abschlusstraining eine leichte Zerrung zugezogen hatte. Meier blieb über 60 Meter Hürden mit 8,40 Sekunden im Vorlauf und 8,46 Sekunden im Finale gleich zweimal unter ihrer alten persönlichen Bestzeit. Im Endlauf, den Anne Weigold (LG Mittweida/8,08) für sich entschied, wurde sie Fünfte. Zweimal individuelle Bestzeit rannte auch Schuster (8,45 im Vorlauf, 8,49 im Finale) und wurde Sechste. Das B-Finale entschied Anna Jablonski in 8,54 Sekunden für sich. „Die fünf Stunden Fahrt nach Chemnitz haben sich gelohnt, bei den NRW-Meisterschaften in der Halle am 5. und 6. Februar in Düsseldorf kann es gerne so weitergehen“, sagte Irrgang.

Ebenfalls auf die Reise nach Chemnitz hatten sich die beiden TSV-Dreispringer Christoph Garritsen und Imke Daalmann gemacht. Ersterer reihte sich mit guten 15,51 Metern hinter Lokalmatador Max Hess ein, der ehemalige Hallen-WM-Zweite kam auf 16,41 Meter. Daalmann gelang nur ein gültiger Versuch. Sie wurde mit 11,63 Metern Vierte.

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Die Sprinter des TSV waren mit Trainerin Andrea Grönebaum in Luxemburg unterwegs. Vier Athleten trugen persönliche Bestzeiten zum erfolgreichen Leverkusener Wochenende bei: 400-Meter-Spezialistin Judith Franzen verbesserte sich über 60 (7,61 Sekunden) und 200 Meter (24,20 Sekunden). Damit knackte sie zweimal die Norm für die Deutschen Hallen-Meisterschaften. Das gelang auch Sven Bulik in 21,73 Sekunden über 200 Meter. Auf dieser Strecke schaffte Jonas Klein 22,21 Sekunden – und U20-Sprinter Eddie Reddemann unterbot in 22,25 Sekunden die Norm für die U20-DM. „Jonas ist erst seit einer Woche aus der Quarantäne heraus. Daher war seine Leistung doppelt erfreulich“, erklärte Grönebaum.