Fußball aus der Region : Aristote Mambasa Masudi erlöst den FC Leverkusen

Der FC Leverkusen gewinnt dank zweier später Treffer des Angreifers mit 4:2 gegen den Bezirksliga-Letzten aus Bensberg. Beim Landesligisten SV Schlebusch war Doppeltorschütze Nick Rohrbeck der Mann des Tages.

Landesliga: VfL Rheinbach – SV Schlebusch 0:2 (0:2). Trainer Stefan Müller konnte nicht genau sagen, wann Nick Rohrbeck zuletzt in seiner Startformation gestanden hatte. Der Angreifer des SV Schlebusch hatte in den vergangenen Monaten immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Dass der 27-Jährige in Rheinbach durch seinen Doppelpack zum Matchwinner wurde, freute Müller daher besonders. In der 24. Minute verwertete Rohrbeck mit dem Rücken zum Tor eine Hereingabe in den Sechzehnmeterraum „in bester Gerd-Müller-Manier ins lange Eck“, wie der Trainer die Szene umschrieb, die sein Team in Führung brachte. Sein zweiter Streich und damit der Endstand gelang dem Offensivspieler nach einem Konter, der ihm freie Bahn Richtung Tor bescherte.

„Beide Teams waren auf dem tiefen Rasen bemüht, Fußball zu spielen, aber das ist nur bedingt gelungen“, resümierte Müller. „Also haben wir das gemacht, worauf es in solchen Spielen ankommt: die Bedingungen annehmen, kämpfen und mit Teamgeist überzeugen.“ Tabellarisch war der Sieg bedeutsam für die Schlebuscher, die sich nun mit 35 Punkten auf Rang drei vorgeschoben und zum Zweiten FV Endenich (36) aufgeschlossen haben. Tabellenführer FC Pesch (46) ist indes beiden enteilt. „Das war ein absolut wichtiger Erfolg für uns – zumal wir kurzfristig vier Ausfälle kompensieren mussten. Aber wir haben eine Tugend daraus gemacht und eine beeindruckende Leistung gezeigt.“ Daran änderte auch der skurrile Platzverweis gegen Michael Urban in der Schlussphase nichts. Der Schlebuscher hatte wohl lediglich die Schiedsrichterbeleidigung eines Gegners wiederholt – und wurde vom Platz gestellt.

Bezirksliga: FC Leverkusen – FC Bensberg 4:2 (2:0). Mit dem Sieg gegen das Schlusslicht haben sich die Fußballer aus Leverkusen aller Abstiegssorgen entledigt. „Dabei war die zweite Halbzeit die schwächste Leistung in dieser Saison“, sagte Klubchef und Interimstrainer Michael Kunz. Ein Eigentor der Bensberger hatte den FCL zur Führung verholfen (22.). Nachdem Marvin Grober (31.) auf 2:0 erhöht hatte, schien die Sache klar zu sein. Doch nach gut einer Stunde erlaubte sich der FCL kollektive Aussetzer.

Es folgten zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten. „Zum Glück haben die Einwechslungen geholfen und neue Impulse gebracht“, sagte Kunz. Fabian Krzyscin und Nurullah Kayirtar kamen ins Spiel und sorgten für Belebung. Fortan hatte Leverkusen mehr Ballbesitz und erspielte sich gute Chancen. In der Schlussphase erlöste Aristote Mambasa Masudi die Anhänger des FCL mit seinem Doppelpack (83./90.).