Frauenfußball : Torhüterin Klink verlängert bei Bayer bis 2022

Die Zwangspause durch die Coronavirus-Pandemie nutzen Bayers Fußballerinnen auch für die Kaderplanung. In Torhüterin Anna Klink hat nun eine Spielerin ihren auslaufenden Vertrag verlängert, die aus dem Team von Trainer Achim Feifel nicht mehr wegzudenken ist.

Wann und ob Bayers Fußballerinnen die unterbrochene Saison noch zu Ende spielen können, lässt sich aktuell noch nicht absehen. Aber hinter den Kulissen widmen sich die Verantwortlichen bereits den Weichenstellungen für die kommende Spielzeit. „Wir nutzen die Zeit auch für die Kaderplanung“, verrät Trainer Achim Feifel im Gespräch mit unserer Redaktion. Einen ersten Erfolg dabei konnten die Leverkusenerinnen nun vermelden: Keeperin Anna Klink verlängerte ihren im Sommer auslaufenden Vertrag und unterschrieb bis 2022.

„Wir freuen uns wirklich sehr über ihre Entscheidung, weiter für Bayer 04 spielen zu wollen“, betont der Coach. Sportlich wie persönlich habe sich Klink zu einer echten Führungsspielerin entwickelt. „Das ist auch der Grund, weshalb sie bisher und auch künftig eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft einnimmt“, schwärmt Feifel.

Bis zum unverzichtbaren Eckpfeiler im Bundesliga-Team war es für Klink ein weiter Weg. 2009 wechselte sie vom Wahlscheider SV in die Leverkusener Jugendabteilung. 2011 zog Doreen Meier sie vorzeitig ins Bundesliga-Team hoch, wo sie sich hinter der späteren Nationalspielerin Lisa Schmitz aber mit der Rolle der Ersatz-Keeperin begnügen musste. Eine Knieverletzung der Stammkraft bescherte ihr zwar ein frühes Erstligadebüt am 2. Oktober 2011 beim 2:0 Sieg in Hamburg, richtig durchstarten konnte sie allerdings erst, als Schmitz 2015 nach Potsdam wechselte. Die zunächst großen Fußstapfen der Vorgängerin füllte die seit einigen Tagen 25-Jährige von Jahr zu Jahr besser aus und ist längst nicht mehr wegzudenken. Für die Leverkusener Frauen hat sie bislang 130 Pflichtspiele bestritten: 96 im Oberhaus, 20 in der Zweitligasaison 2017/2018 und 14 im DFB-Pokal. Weitere werden folgen, sobald der Spielbetrieb nach der Corona-Pause wieder starten kann.