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Amon-Ra St. Brown wartet weiter auf seinen ersten Touchdown

Football-Familie St. Brown : Amon-Ra wartet weiter auf seinen ersten Touchdown

Der jüngste St.-Brown-Bruder überzeugt beim 34:30-Sieg als bester Wide Receiver der USC Trojans bei den Arizona Wildcats. Für Equanimeous St. Brown lief es hingegen einmal mehr nicht rund bei den Green Bay Packers.

Im American Football ist der Name St. Brown längst eine feste Größe. Gleich drei Söhne der Familie mit Wurzeln in Hitdorf suchen im Mutterland dieses rauen Sports ihr Glück – alle auf der Position des Wide Receivers, also Passempfängers. Dieser Stellenbeschreibung wurde am vergangenen Wochenende aber nur einer aus dem Trio gerecht. Der Jüngste, Amon-Ra, gab weiter fleißig Bewerbungen für eine Karriere in der Profi-Liga NFL ab.

Mit dem College-Team der University of Southern California siegte er auch im zweiten Spiel der verkürzten Saison. Sieben gefangene Pässe für insgesamt 113 Yards Raumgewinn (der längste für 48 Yards) machten ihn zum erfolgreichsten Receiver der USC Trojans beim 34:30 bei den Arizona Wildcats. Zusätzlich trug er zwei Punts für weitere 17 Yards zurück. Bei nun zusammengerechnet bereits 288 Yards (213 aus Pässen, 75 aus Returns) aus zwei Partien lässt es sich auch verschmerzen, dass Amon-Ra auf den ersten Touchdown dieser Spielzeit weiter warten muss.

Die Trojans haben weiter eine weiße Weste und werden von Experten immer noch (nur) auf Platz 20 in der Liste der besten College-Teams des Landes eingestuft. Einen besseren Rang kostete sie wohl vor allem die Mühe, die beide Erfolge ihnen bereiteten. Die Chance, es besser zu machen und die Fachleute zu überzeugen, könnte sich schon am Wochenende bieten. Ob die Partie bei den Utah Utes allerdings stattfindet, lässt sich noch nicht sicher sagen. Zum Wochenstart meldete der nächste Gegner 17 Covid-Fälle und elf weitere Spieler in Quarantäne. Da wirkt es wahrscheinlicher, dass die Begegnung abgesagt und dafür wohl das Treffen mit den Colorado Buffaloes eine Woche vorgezogen wird.

Diesem Gegner unterlag gerade erst Stanford Cardinal, das Team von Osiris St. Brown (32:35). Der mittlere der Brüder verpasste nach der Auftaktniederlage in Oregon allerdings auch dieses Spiel.

Fehlt noch der Älteste der St. Browns. Equanimeous ist bereits dort angekommen, wo die jüngeren Geschwister noch hinwollen: im Profi-Geschäft. Bei den Green Bay Packers läuft es für ihn derzeit aber nicht nach Wunsch. Nachdem er erneut nur eingeschränkt trainieren konnte, stand er beim 24:20-Sieg gegen die Jacksonville Jaguars zwar fast die Hälfte der Offense-Spielzüge auf dem Feld (31 von 65). Zeigen konnte er sich jedoch nicht, denn Quarterback Aaron Rodgers warf nicht einen einzigen Ball auf ihn.