Leverkusen: Spielmobil macht Kinder glücklich

Leverkusen: Spielmobil macht Kinder glücklich

Die Sparda-Bank hilft dem Projekt des Kinderschutzbundes mit 8000 Euro.

Seit Jahren ist der Kinderschutzbund Leverkusen mit seinem Spielmobil in der Stadt unterwegs. Und das ist bei den Kindern beliebt. Zuerst war das nur geliehen, dann erwarb der Verein einen eigenen Anhänger. Jetzt freut sich der Verein über die sichere Finanzierung der gut 30 Einsätze in den kommenden zwei Jahren. Die Sparda-Bank sicherte zu, in der Zeit 8000 Euro für das Spielmobil zu spenden. Bislang hatten immer wieder andere Sponsoren die Aufbauten auf Festen und bei Kindertagen finanziert. Mit dem Engagement der Bank erlangt das Projekt nun eine gewisse Sicherheit.

"Es kostet uns nicht nur einige Kraft, sondern auch viel Geld", sagte Peter Boddenberg. Anfänglich, erzählte der Geschäftsführer, lieh der Verein sich einen der Anhänger des Sportbunds Köln. Der eigene Hänger sei dann eine "große Erleichterung" gewesen. Die rund 4,5 Kubikmeter Raum nehmen alle Sachen auf - und doch ist er nur bis zur Hälfte gefüllt. Das Herzstück des Spielmobils sind aber nicht die vielen Reifen oder bunten Spielzeuge. Mehr ist es der immer wieder neu und spontan aufbaubare Parcours mit Planken aus Holz. Die jungen Nutzer liebten es, sich beim Hindernislauf auszuprobieren. "Kinder bewegen sich heute viel zu wenig, Sportstunden fallen oft wegen Lehrermangels gänzlich aus", sagte Vorsitzender Helmut Ring, ein ehemaliger Lehrer. Der Kinderschutzbund wolle dagegensteuern.

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Das größte Problem, berichtete Ring, stellen die Eltern dar, die sich oft zu sehr um den Nachwuchs sorgten. "Die Kinder können ihre Fähigkeiten gut selbst abschätzen." Und die Drei- bis 13-Jährigen lassen nach dem Spielen nicht einfach alles liegen: Oft räumen sie mit auf und sorgen dafür, dass die Spielstätte sauber hinterlassen wird.

Für die Sparda-Bank ist der Grund fürs Engagement dieser: Kinder können hier Erlebnisse miteinander teilen. "Sie spielen immer häufiger allein. Durch das Spielmobil lernen sie neue Kinder kennen", sagte Christina Spermann, Filialleiterin in Opladen.

(brü)
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