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Sparkasse Leverkusen will im Jubiläumsjahr feiern und spenden

Neujahrsempfang : Sparkasse will feiern und spenden

Beim Neujahrsempfang wurde bekannt, dass das Geldinstitut im Jubiläumsjahr 22.250 Euro für Projekte ausgeben will.

Die Sparkasse Leverkusen will ein besonderes Jubiläum feiern und spenden. Es war im Jahr 1844, als Heinrich Heine sein Werk „Deutschland. Ein Wintermärchen“ veröffentlichte. Als die Bahnstrecke Köln-Bonn eröffnet wurde. Und die Sparkasse Leverkusen gegründet wurde. Geht das, obwohl selbst die Stadt ja längst nicht so alt ist?

Sparkassen-Chef Rainer Schwarz  sieht die Wurzeln des Leverkusener Kreditinstituts in der Gründung einer Sparkasse  im damaligen Opladener Bürgermeisteramt, genau am 27. April 1844. Grund genug also, anno 2019 mit zahlreichen Veranstaltungen dieses Ereignis zu würdigen. So will die Leverkusener Sparkasse mit einer Spendenaktion gemeinnützige Vereine und Institutionen im Rahmen eines Wettbewerbs  besonders unterstützen. Bis Ende März können Bewerbungen für ein förderungswürdiges Projekt eingereicht werden. Insgesamt 22.250 Euro sollen verteilt werden.

 Das verkündete Rainer Schwarz beim Neujahrsempfang in der Kundenhalle der Sparkassen-Zentrale, dem Gebäude, das sich wie eine Trutzburg am Ende des Komplexes gegen den Niedergang stemmt. Vorteil der Örtlichkeit: Sie ist gut zu erreichen und bot ausreichend Parkplätze im Keller für die Geladenen aus Wirtschaft, Politik und Kultur.

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Anno 2019 wird auch ein besonderes Jahr, nicht nur für die Sparkasse  – „Schwarz: Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt“ –-  in Leverkusen, Deutschland und Europa. Allen Unkenrufe zum Trotz – Brexit, USA mit Trump oder Nahost-Konflikte – zeichnete dabei  Folker Hollmeyer als Gastreferent einen durchweg positiven Ausblick: „Alle klagen über Europa, als gäbe es kein Morgen“, erklärte der frühere Chefanalyst der Bremer Landesbank im Rahmen seines Vortrags mit dem Thema „Die Welt im Umbruch – Chancen und Risiken“. Dabei gebe es viele Chancen, Eine stabile Wirtschaft (zumindest in Deutschland), viele kleine Weltmarktführer (die sogenannten Hidden Champions) und eine von steigenden und wiederkehrenden Einkommen gestützte Konjunktur seien die Pluspunkte.

Damit unterscheide sich die heimische Wirtschaft von anderen Volkswirtschaften wie beispielsweise die der USA, die durch eine fortwährende Ausweitung der Kredite gestützt werde. Daher solle sich auch die Eurozone ihrer wirtschaftlichen Kraft bewusster werden und gemeinsam sich gegen die immer stärker werden Konkurrenten auf den Weltmärkten behaupten.

Ganz aktuell: Das Thema Brexit sieht Hollmeyer eher gelassen. Man solle sich nur mal überlegen, welche Rolle die Briten in der Europäischen Union gespielt haben. Mit „schöner“ Regelmäßigkeit haben sie sich als Quertreiber betätigt.

Also: „Deutschland. Ein Wintermärchen“ – gerade jetzt? Analyst Hollmeyer empfahl  den Sparkassen-Gästen aus Kundschaft, Politik und Wirtschaft  vor allem ein Engagement in Aktien.