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Sparkasse Leverkusen ehrt die besten Schüler

Feierstunde : Sparkasse ehrt die besten Schüler

In einer Feierstunde wurden die pensionierten Lehrer verabschiedet und die besten Schulabgänger ausgezeichnet.

Endlich außerhalb der Schulferien auf Reisen gehen, davon träumen wohl die meisten Lehrer ihr ganzes Berufsleben lang. So erklärt sich auch, dass längst nicht alle frisch gebackenen Pensionäre bei der offiziellen Verabschiedung aus dem Schuldienst anwesend waren, sondern nur zehn der Einladung der Sparkasse Leverkusen folgten. Die richtete zum zehnten Mal die kleine Feier aus, in der sowohl für die frisch ausgeschiedenen Lehrer als auch die besten Schüler der Abschlussjahrgänge der weiterführenden Schulen geehrt wurden.

Die Schulabgänger bekamen eine Urkunde und viele gute Wünsche mit auf ihren weiteren Lebensweg. Rainer Schwarz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, hatte sogar einige Ausbildungsverträge in der Tasche für den Fall, dass einer der Jahrgangsbesten Interesse an einer Laufbahn in dem Geldinstitut hätte. Fehlanzeige. Nicht ein Finger der 26 anwesenden Ex-Schüler ging nach oben. Auch für eine Karriere bei der Stadtverwaltung mochte sich niemand erwärmen, obwohl Schuldezernent Marc Adomat einen kleinen Werbeblock in eigener Sache einlegte. „Die Stadt sucht immer gute Leute, und Sie können es hier bis zum Beigeordneten oder zum Oberbürgermeister schaffen.“

Bildung habe in der Stadt einen hohen Stellenwert, versicherte er. Kindergärten und Schulen seien in Leverkusen finanziell entsprechend ausgestattet. Da gebe es in der Politik trotz unterschiedlicher Meinungen eigentlich immer einen Konsens. Stichwort Ausstattung: Viel sei im Bereich Neue Medien getan worden. Wenn er sich an seine eigene Schulzeit in den 1980ern erinnere, spielten die noch keine große Rolle. Da habe es nur einen Computerraum gegeben, in dem ein paar Lehrer ständig herumwerkelten. „Die Lehrer werkeln immer noch herum!“ Der Zwischenruf kam eindeutig aus der Realität – von einer Lehrerin, die diese Probleme nun hinter sich hat.

Für sie und ihre pensionierten Kollegen hatte der Schuldezernent neben seinem Dank und die besten Wünsche für den neuen Lebensabschnitt noch eine Broschüre der „Lupe“ dabei. In der Hoffnung, dass viele über die Freiwilligen-Börse den Weg ins Ehrenamt finden und einen Teil der neu gewonnenen Freizeit für die Gesellschaft einsetzen. Vielleicht ja sogar in einer Schule. „Der Erfolg von morgen ist kein Automatismus“, ermunterte Rainer Schwarz die jungen Menschen, weiterhin so wissbegierig zu bleiben wie bis zum Schulabschluss.

Ein schlechtes Beispiel sei der Fußballweltmeister 2014, der bei der letzten WM frühzeitig ausgeschieden ist. „Ich bin sicher, das wird ihnen nicht passieren“, so Schwarz. Lehrer hätten entscheidenden Anteil an guten Schülerleistungen, schlug Adomat den Bogen zwischen den beiden Gruppen der Feier. Dann verteilte er die Urkunden für herausragende schulische Leistungen. Und die gingen an Ausgezeichnete aus allen Schultypen: Gymnasien, Gesamtschulen, Real- und Hauptschulen sowie Berufskollegs.