Historischer Spaziergang: So lebte es sich früher in der Stadt - Besuch in den Kolonien

Historischer Spaziergang: So lebte es sich früher in der Stadt - Besuch in den Kolonien

Um das Chemiekwerk am "End der Welt" - so skandierten Bayer-Arbeiter Ende des 19. Jahrhunderts - musste eine Stadt entstehen.

1885 wurden die ersten zehn Doppelhäuser mit Arbeiterwohnungen gebaut, vier Jahre später waren es 40 Arbeiterhäuser und zehn Beamtenhäuser. So ging's weiter. Die Kolonien entstanden. Heute, 27. Januar, führt ab 15 Uhr, Ellen Lorentz bei einem Spaziergang durch die Bayer-Siedlungen Kolonie III und "Eigenheim". Die Kolonie III galt in der Weimarer Republik bei Architekten als herausragendes Beispiel des humanen Siedlungsbaus für Arbeiter und Angestellte.

"Eigenheim" weist Bürgerhäuser, Villen und die englischen Offiziershäuser auf, verrät Lorentz vorab. Treffpunkt: Hinterausgang Bahnhof Mitte, Dauer: ca. 1,5 Stunden (ca. drei Kilometer). Kostenos.

Foto: Bayer, UM (Archiv)
(RP)