Leverkusen: So funktioniert die Entsorgung der Chemieabfälle

Leverkusen: So funktioniert die Entsorgung der Chemieabfälle

Große runde Tanks, ein markanter Schornstein - wer in Bürrig lebt oder dort öfter vorbeifährt, kennt diesen Anblick. Was genau in den Klärbecken, den Verbrennungsöfen und auf der Deponie des Entsorgungszentrums Bürrig passiert, bleibt den Meisten aber unbekannt. Im vergangenen Jahr hatte die Rheinische Post in einer exklusiven Führung mit Currenta Einblicke ins Entsorgungszentrum gewährt. Jetzt legt das Chempark-Nachbarschaftsbüro nach:

Christian Zöller, Leiter Politik- und Bürgerdialog im Chempark-Nachbarschaftsbüro, gewährt Anwohnern einen Blick in die Anlagen und lädt die Nachbarschaft für Samstag, 24. März, zum "Dialog vor Ort" ins Entsorgungszentrum ein - jeweils um 10 Uhr, 13 Uhr und 16 Uhr.

"Uns ist es wichtig, dass unsere Nachbarn wissen, was die Mitarbeiter im Entsorgungszentrum täglich tun. Das funktioniert immer dann am besten, wenn man sich persönlich einen Eindruck verschaffen kann", sagt Zöller. Und Fragen beantworten will der Chempark dabei auch: Wie wird aus Abfall Energie gewonnen? Wie viel Material wird jeden Tag recycelt? Und was hat der Luftmesswagen damit zu tun? Auch über ein neues Nachklärbecken und darüber, wie künftig unliebsame Gerüche noch besser vermieden werden sollen, werden die Leverkusener dann einiges erfahren, verspricht Christian Zöller. Außerdem lernen sie die "Abwasserbeauftragte" Gisela, einen zwölf Meter tiefer Stollen, kennen. "Uns ist es wichtig, mit unserer Nachbarschaft in einem ständigen und produktiven Austausch zu sein. Auf Augenhöhe. Das geht nur mit Transparenz", so Zöller. Die will der Chempunkt zu seinem fünfjährigen Bestehen eben mit dem "Dialog vor Ort" noch ein kleines Stückchen besser machen.

Infos Nachbarschaftsbüro Chempunkt, Friedrich-Ebert-Straße 102, Leverkusen, Telefon: 0214 90986131.

(LH)